Tödliche Kollision
Zwei weitere Leichen nach Schiffsunglück in Budapest geborgen

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Der Unfall ereignete sich vergangene Woche im strömenden Regen.

Der Unfall ereignete sich vergangene Woche im strömenden Regen.

PETER LAKATOS

Knapp eine Woche nach dem Zusammenstoss eines Ausflugsschiffes mit dem Flusskreuzfahrtschiff "Viking Sigyn" auf der Donau in Budapest haben Rettungskräfte zwei weitere Tote geborgen. Bei beiden handelte es sich um Südkoreaner, erklärte die ungarische Polizei am Dienstag.

Der Körper eines Mannes sei durch ein Fenster aus dem Wrack geholt worden. Eine weitere Leiche sei 70 Kilometer südlich von Budapest auf der Höhe des Dorfs Kulcs entdeckt worden.

Damit stieg die Zahl der geborgenen Unglücksopfer auf elf. 17 Passagiere werden weiterhin vermisst. Nur sieben der 35 Menschen an Bord des Unglücksschiffs hatten sich retten können.

Das Hotel-Schiff "Viking Sigyn" war das grössere der zwei Schiffe, die miteinander kollidierten. Es fuhr unter Schweizer Flagge.
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Am Tag nach dem Unglück werden noch zahlreiche Menschen vermisst. Das Wasser war beim Unglückszeitpunkt zirka 15 Grad kalt.
Am Tag nach dem Unglück: Ein Rettungsboot ist auf der Donau wegen der Suche nach Vermissten im Einsatz.
Das Ausflugsschiff mit südkoreanischen Touristen an Bord kenterte bei einer abendlichen Fahrt auf der Donau in Budapest.
Es gibt zahlreiche Tote und Vermisste.
Zum Unfall kam es, weil zwei Schiffe zusammenstiessen.
Unter den Opfern sind einige Touristen aus Südkorea – Fernsehstationen aus dem asiatischen Land berichten entsprechend gross über das Unglück.
Das Unglück sorgt für einen Grosseinsatz von Polizei und Rettungskräften.
Retter halten nach Opfern in der Donau Ausschau.

Das Hotel-Schiff "Viking Sigyn" war das grössere der zwei Schiffe, die miteinander kollidierten. Es fuhr unter Schweizer Flagge.

Laszlo Balogh

Die beiden Schiffe waren am Mittwochabend im strömenden Regen auf einem bei Touristen beliebten Abschnitt der Donau kollidiert, der einen Blick auf die Stadt und das Parlament bietet. Das kleine Boot mit 33 südkoreanischen Passagieren und zwei Besatzungsmitgliedern an Bord sank innerhalb weniger Sekunden. An der schwierigen Bergung sind auch Taucher aus Südkorea beteiligt. Die "Viking Sigyn" gehört den Viking River Cruises mit Sitz in Basel.