Konkret nahm der Umsatz in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres, die am 31. März endete, um über 14 Prozent auf 108,3 Mio. Franken zu. In Lokalwährungen entspricht dies einem Plus von gut 10 Prozent, wie der Komponentenhersteller und Spezialist für Elektromagnetverträglichkeit am Mittwoch mitteilte.

Der Auftragseingang legte gleichzeitig um knapp 15 Prozent auf 114,4 Mio. Franken zu. Das operative Ergebnis auf Stufe Ebit kletterte um knapp 50 Prozent auf 9,0 Mio. Franken, wobei die Marge um knapp 2 Prozentpunkte auf 8,3 Prozent verbessert wurde. Hier sind allerdings verschiedene Sondereffekte enthalten. Ohne diese hätte der Ebit bei 7,5 Mio. gelegen und die Marge bei 6,9 Prozent.

Der Reingewinn fiel um 5 Prozent auf 4,0 Millionen zurück, belastet von einer einmaligen Anpassung im Zusammenhang mit dem «2017 Tax Cuts and Jobs Act» in den USA. Dies hatte Schaffner bereits im Februar angekündigt.

Die grösste Division EMC, die insbesondere auf den Bereich elektromagnetische Verträglichkeit spezialisiert ist, setzte mit 55,5 Mio. Franken über 20 Prozent mehr um als in der Vorjahresperiode. Die Division Automotive dagegen steigerte den Umsatz auf 25,7 Mio. lediglich minim. Mit Margen im zweistelligen Bereich erwiesen sich beide Divisionen als profitabel.

Die dritte Division Power Magnetics verzeichnete erneut ein stolzes Umsatzwachstum von knapp 16 Prozent auf 27,1 Mio. Franken. Hier läuft aber ein Ende 2017 eingeleitetes Restrukturierungsprogramm, das Sonderkosten verursachte. Dies führte zu einem operativen Verlust von 3,2 Mio. Franken.

Im zweiten Semester wird bei einem weiterhin positiven Wirtschaftsumfeld und vergleichbaren Wechselkursen weiteres Wachstum erwartet. Die operative Marge ohne Sondereffekte soll mindestens bei 6,9 Prozent liegen.