Erst Anfang 20, bereits Stammspieler im defensiven Mittelfeld und in 29 Spielen fünf Tore erzielt und zwei vorbereitet. Es könnte die Beschreibung von Mohamed Elneny sein, doch die frappierend ähnlichen Statistiken gehören zu dem Mann, der Elneny nach seinem Abschied zum FC Arsenal, der immer definitiver wird, ersetzen soll beim FC Basel: Alexander Fransson.

Der 21-Jährige Schwede steht bei IFK Norrköping, dem schwedischen Meister, unter Vertrag, und hat dort in dieser Saison den Durchbruch geschafft. Nun wird er sein Heimatland schon im Winter-Transferfenster wieder verlassen. Wie ein dem schwedischen Verein sehr nahe stehender Experte gegenüber der bz exklusiv verraten hat, haben sich Norrköping und der FCB bereits über die Details geeinigt.

Fransson und sein Agent weilen bereits diese Woche in Basel und der Spieler hat auch schon seinen Medizincheck erfolgreich absolviert. Doch ganz durch ist der Deal noch nicht. Zum einen, weil Elneny den FCB noch nicht offiziell verlassen hat und die Verpflichtung von Fransson mit dem Abgang des Ägypters zusammenhängt. Zum anderen, weil sich Fransson laut dem Experten noch nicht ganz definitiv hat entscheiden wollen. Die Tatsache, dass er aber Angebote vom FC Kopenhagen und vor allem vom Champions-League-Achtelfinalisten KAA Gent ausgeschlagen hat, spricht stark für einen Wechsel und vor allem für das hohe Ansehen, das der FC Basel mittlerweile europaweit geniesst.

Die Deadline für den Transfer ist der 2. Januar. Kann der FCB Fransson definitiv verpflichten, wovon der Experte überzeugt ist, dann bekommen die Basler einen sehr spielintelligenten, ballsicheren und mannschaftdienlichen Spieler. Neben seiner Spielintelligenz begeistert der U21-Nationalspieler in Schweden ausserdem mit einem satten Schuss und seiner ruhigen und besonnenen Art neben dem Platz.

Fransson hat die Jugendmannschaften bei Norrköping durchlaufen und musste ein Jahr auf Einsatzzeit in der ersten Mannschaft warten. Als er die Chance dann bekommen hat, hat er sich auf Anhieb durchgesetzt, in 29 von 30 Ligaspielen auf dem Platz gestanden und sich als wichtiger Spieler etablieren können.

Für den 21-jährigen Mittelfeldspieler, dem in Schweden sehr grosses Potenzial nachgesagt wird, müsste der FC Basel 2 Millionen Euro bezahlen. Auf diesen Betrag hätten sich die Vereine ebenfalls bereits geeinigt.