Apropos

Happy Birthday, Sandro Burki!

Muss Sandro Burki das Spielgeschehen weiterhin von der Ersatzbank aus verfolgen?

Muss Sandro Burki das Spielgeschehen weiterhin von der Ersatzbank aus verfolgen?

Sandro Burki ist Aarau-Captain und seit heute Mittwoch 30 Jahre alt. Doch ihm ist momentan nicht nach Feiern zumute. Von Trainer Livio Bordoli wurde er auf die Ersatzbank degradiert. Wie es nun weitergeht, wird sich wohl am Mittwochabend zeigen.

Dreissig Jahre stark und froh, Sandro Burki mach nur weiter so. Eigentlich hat der Captain des FC Aarau heute allen Grund für gute Laune. Er feiert nämlich bei bester Gesundheit seinen 30. Geburtstag. Burki hat eine hübsche Frau, zwei brave Kinder und einen drolligen Hund. Burki hat in Würenlos ein wunderschönes Zuhause.

Burki bekennt sich seit knapp einem Jahrzehnt voll und ganz zum Verein vom Brügglifeld und hat seinen Vertrag vor einigen Monaten bis ins Jahr 2017 verlängert. Logisch, dass sich der Routinier vorstellen könnte, früher oder später beim FC Aarau als Trainer oder Sportchef zu arbeiten.

Hängt der Himmel für den kleinen Dirigenten auf dem Fussballplatz an diesem 16. September 2015 tatsächlich voller Geigen? Nein – hängt er nicht! Der Mittelfeldspieler, der für den FC Aarau zwischen 2006 und 2015 exakt 294 Ligaspiele ausgetragen und 18 Tore erzielt hat (inklusive Cup sind es sogar 318 Partien), steckt momentan so richtig in der Klemme.

Oben ohne im Brügglifeld: Sandro Burki (ganz links) und Co.

Oben ohne im Brügglifeld: Sandro Burki (ganz links) und Co.

Da kommt auf diese Saison hin ein neuer Trainer und degradiert ihn zum Edelreservisten. Da kommt Livio Bordoli und setzt den Spielführer mir nichts, dir nichts auf die Ersatzbank. Einfach so. Ohne Grund! Nur, um ein Zeichen zu setzen und zu schauen, wie die Mannschaft auf diese Schocktherapie reagiert.

Was tun? Soll sich Burki zur Wehr setzen? Soll er sich auf einen Machtkampf mit Bordoli einlassen? Soll er einfach die Schnauze halten? Soll er weitertrainieren und ganz einfach darauf hoffen, dass er schon bald wieder erste Wahl sein wird?

«Das kann es nicht sein»: Captain Sandro Burki nach dem Spiel.

«Das kann es nicht sein»: Ein frustrierter Sandro Burki nach dem 2:0 gegen Biel Anfang August.

aft.

Momentan ist guter Rat teuer. Vielleicht hat die ganze Geschichte doch noch ein Happy End. Vielleicht bekommt Burki das schönste Geschenk zum runden Wiegenfest ausgerechnet von Bordoli. Ein Platz in der Startformation im Test vom Mittwochabend gegen den Zweitligisten FC Gränichen würde wohl bedeuten, dass Burki auch am kommenden Samstag im Cupspiel beim starken Erstligisten FC La Chaux-de-Fonds erste Wahl ist.

Meistgesehen

Artboard 1