Huddelwettertipps

Singin' in the Rain

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Wer sich an der frischen Luft bewegt, tut dem Körper und der Seele Gutes. Mit unseren Tipps und der passenden Kleidung erlebt die ganze Familie auch bei Regenwetter viel Spass im Freien. Ein Loblied auf den Regen.

Was spricht dagegen, auch bei nassem Wetter nach draussen zu gehen? Richtig: nichts. Es gibt bekanntlich kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Bekleidung. Auch wenn das Sofa, ein Buch oder Film gemütliche Stunden daheim versprechen: Frische Luft bringt den Kreislauf in Schwung und kurbelt die Produktion körpereigener Abwehrstoffe an. Dies gilt für die Kinder ebenso wie für die Erwachsenen. Wer seinem Nachwuchs lässige Ideen vorschlägt, motiviert sie eher, vor die Tür zu gehen.

Zuerst gilt es, sich richtig anzuziehen. Ein Regenschirm stört bei bewegungsintensiven Aktivitäten nur. Gute Dienste leisten Jacken und Hosen aus wasser- und windabweisenden, atmungsaktiven Textilien. Dazu Gummistiefel und eine wasserdichte Kapuze – so kanns losgehen. Wetterfest angezogen, lässt es sich auch bei Schauer gut Velo fahren, Fussball oder «Versteckis» spielen.

Forscherdrang der Kinder wecken

Unter Tropfenfall präsentiert sich die Natur anders. Jetzt kann der Forscherdrang der Kinder geweckt werden. Schnecken und Würmer kommen aus dem Boden, was gerade die Jüngsten gebannt beobachten. Die grösseren Kinder schauen gerne durchs mitgebrachte Fernglas. Wer einen verwunschenen Waldpfad begeht, entdeckt damit vielleicht sogar Waldtiere. Auch das Regenwasser an sich ist spannend: Jeder fängt mit einem Becher Regentropfen auf und misst nach fünf Minuten, wer am meisten gesammelt hat.

Es lohnt sich, bei Regenwetter auch einfach mal ruhig zu lauschen und zu erraten, was zu hören ist. Im Wald ist der Geräuschteppich ein anderer als in der Stadt, spannend ist beides. Strassenlärm etwa ist bei Regen deutlich lauter, weil das Reifenprofil auf Wasser trifft, dieses verdrängt und man das hören kann. Mit einer Höraufgabe kann das Achtsamkeitsempfinden der kleinen Forscher spielerisch gefördert werden. 

Es schadet dem Nachwuchs auch nicht, mal ausgiebig in jede Pfütze zu springen und mit Matsch zu spielen. Schlamm, Nässe und Wind mit allen Sinnen zu erfahren, ist wertvoll und schenkt einen wichtigen Bezug zur Natur.

Kleine Boote aus Naturmaterialien basteln

Ein lustiges Spiel ist eine Wettfahrt mit selbst gefalteten Papierschiffchen. Die Schiffchen werden noch zu Hause aus bunten Papieren gefaltet, sodass sie sich unterscheiden. Auf einem kleinen Bach werden sie nun auf Wettfahrt geschickt. Als Ziel wird ein markanter Baum oder Stein bestimmt: Welches Schiffchen spült es am schnellsten dorthin? Kleine Boote lassen sich auch aus Naturmaterialien basteln: Kork, Baumnussschalen, Rinde, Moos, grosse Blätter und Zahnstocher lassen die Fantasie der kleinen Bootsbauer aufblühen.

Picknick im Regen

Ein offenes Feuer am Waldrand, bei einem Bach oder im eigenen Garten ist vielleicht bei zu starkem Regen nicht ideal, aber bei feuchtem, grauem Wetter eine gute Idee, sich aufzuwärmen. Wer liebt es nicht, eine Cervelat am Stecken zu grillieren und die heisse Wurst gleich so zu essen? Weniger empfehlenswert bei Nässe ist der Besuch eines Spielplatzes, denn die Geräte sind rutschig und könnten gefährlich werden. Am besten sucht man die Plätze auf, wo Regen besonders schön ist: an Bächen, Flüssen und in Wäldern. Hauptsache, das Naturerlebnis macht Spass. Der anschliessende warme Tee und das Zvieri daheim oder in einem Café runden das Outdoor-Erlebnis ab.

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