«Mir ist es eingefallen, während ich Fahrrad fuhr», erklärte einst der Physiker Albert Einstein über den ersten Geistesblitz zur Relativitätstheorie. Ja, Velofahren inspiriert: Plötzlich werden Wiesen, Flüsse und Hügel lebendig, denn auf dem Velo ist man schneller als zu Fuss, aber trotzdem langsamer als ein Auto. Der Rundumblick ist beeindruckend und Geräusche wie Gerüche werden intensiv wahrgenommen. Auf dem Gesicht spürt der Radler sofort die Temperatur und das Wetter, die frische Luft tut gut.

E-Bikes sind die Kassenschlager

Kein Wunder, nehmen E-Bikes in der Mobilität einen immer wichtigeren Stellenwert ein - sei es auf der Strasse oder in den Bergen. Der Verband Velosuisse spricht bei E-Mountainbikes gar von «Überfliegern im E-Bike-Markt». Jedes Jahr werden rund 40 Prozent mehr bergtaugliche E-Bikes verkauf.

Auch die Verkaufszahlen von Elektrovelos für den täglichen Gebrauch steigen jährlich an. Wer also diesen Frühling ein E-Bike kaufen möchte, sollte sich fürs perfekte Fahrvergnügen vorher ein paar Gedanken zur Art des Velorahmens, zum Elektromotor sowie zu den Gesetzen im Strassenverkehr machen. 

Variante rasant oder gemütlich

Ein Elektrovelo ist bekanntlich ein Fahrrad mit elektrischem Zusatzantrieb. Dieser Antrieb kann jedoch verschieden stark sein. Bei der langsamen Variante unterstützt der Motor bis maximal 25 Kilometer pro Stunde, schneller geht es nicht. Rechtlich ist es dem herkömmlichen Velo gleichgestellt. Man muss aber zum Fahren mindestens 14 Jahre alt sein und die Mofa-Prüfung (Kategorie M) besitzen. Ab dem Alter von 16 Jahren dürfen diese «Leichtmotorfahrräder» prüfungsfrei gefahren werden. Die schnellen E-Bikes, welche die Fahrleistung mit bis zu 45 Kilometern in der Stunde unterstützen, sind dem Motorfahrrad, also dem «Töffli», gleichgestellt. Das Mindestalter von 14 Jahren, ein gelbes Mofa-Nummernschild und die Mofa-Prüfung sind Pflicht. Ebenso das Helmtragen, was sich aber sowieso auf jedem Fahrrad empfiehlt. Beide E-Bike-Typen sind in den verschiedensten Ausführungen erhältlich: für Damen oder Herren, als City-, Komfort-, Touren- und Mountainbike. Zunehmend gefragt sind auch Lasten-E-Bikes, die sogenannten Cargo-Velos, mit einer Ladefläche vor dem Lenker oder einem grösseren Gepäckträger hinter dem Sattel. Nebst dem Wocheneinkauf oder dem Familienhund können auch bis zu zwei Kinder so transportiert werden.

Der Motor im Zentrum

Die Herzstücke jedes Elektrovelos sind der Motor und die Batterie. Sie bestimmen über Kraft und Ausdauer des Zusatzantriebes. Am meisten verbreitet ist der Mittelmotor. Der wichtigste Vorteil dieses Antriebs ist, dass sich beim Schalten sowohl die Tretkadenz als auch die Motorübersetzung ändert. So hat man Kraft am Berg und ist doch schnell im flachen Gelände. Deshalb ist der Mittelmotor auch für E-Mountainbikes besonders gut geeignet.

Der Nabenmotor ist die am zweithäufigsten verwendete Antriebsvariante. Er wird meistens am Hinterrad verbaut, ist einfach im Aufbau, nahezu geräuschlos und kostengünstig. Sein Nachteil ist jedoch, dass seine Kraft bei langsamer Geschwindigkeit konstruktionsbedingt nachlässt. Darum wird dieser Motor idealerweise in Velos eingebaut, die eher in flacher, nur leicht hügeliger Landschaft unterwegs sind. Bei der Wahl des Motors, aber auch bei der Grösse und Position des Akkus sowie der Art und Funktionsweise von Tacho und Bedienelementen sollte man auf seine Vorlieben achten.

Fahrrad muss bequem sein

Doch auch bei der Wahl des Velorahmens müssen einige Faktoren beachtet werden: Der Einstieg sollte je nach Bedürfnis schön tief sein, damit man problemlos den zweiten Fuss beim Anfahren über die Mitte heben und dann auf die zweite Pedale stellen kann. Auch der Abstand vom Sattel zum Lenker ist ein wichtiger Aspekt bei der Wahl des Rades, sodass die Körperposition während der Fahrt bequem ist. Generell lässt man sich am besten vom Fachhändler alles zeigen und macht dann mit den Rädern eine längere Ausfahrt. Nur so findet man heraus, ob ein E-Bike in seiner Funktion, aber auch in seiner Form perfekt zu einem passt.

Besonders im Frühling ist diese E-Bike-Tour ein Genuss, wenn die Kirschbäume des Fricktals langsam in Blüte kommen. Diese Rundtour startet und endet in Frick und führt über den Tiersteinberg an zahlreichen Attraktionen wie an der Ruine Tiersteinberg, einem keltischen Grabhügel, an Kraftorten der Buchberg-Kapelle sowie an der Lourdes-Grotte vorbei. Für den kleinen Imbiss zwischendurch sorgen regionale Spezialitäten aus den Hofläden oder aber man nutzt eine der Feuerstellen auf der Wegenstetter oder der Schupfarter Fluh. Diese Tour ist am besten mit einem robusten E-Bike mit etwas dickeren Pneus zu befahren.  www.schweizmobil.ch

Tiersteinberg-Tour

Besonders im Frühling ist diese E-Bike-Tour ein Genuss, wenn die Kirschbäume des Fricktals langsam in Blüte kommen. Diese Rundtour startet und endet in Frick und führt über den Tiersteinberg an zahlreichen Attraktionen wie an der Ruine Tiersteinberg, einem keltischen Grabhügel, an Kraftorten der Buchberg-Kapelle sowie an der Lourdes-Grotte vorbei. Für den kleinen Imbiss zwischendurch sorgen regionale Spezialitäten aus den Hofläden oder aber man nutzt eine der Feuerstellen auf der Wegenstetter oder der Schupfarter Fluh. Diese Tour ist am besten mit einem robusten E-Bike mit etwas dickeren Pneus zu befahren.  www.schweizmobil.ch