Der Waldspielplatz Oeschzwärgli im Oekinger Wald wurde vor mehr als einer Woche von Vandalen verwüstet. Letzte Woche wurde Bianca Ellenberger, die Betreiberin des Waldspielplatzes von der örtlichen Schulleitung kontaktiert und informiert, dass sich ein Schüler gemeldet und zur Tat bekannt hat.

In Gesprächen mit diesem Schüler habe sie herausfinden können, dass an der Zerstörungsaktion total 5 Jugendliche beteiligt waren, teilt sie der Solothurner Zeitung mit. Diese hätten sich später auch zur Tat bekannt. Auch wenn die einen bei der Zerstörungsaktion mehr oder weniger nur zuschauten, gelten sie in den Augen der Betreiberin ebenfalls als Täter, da sie nichts unternommen haben, um die Zerstörungen zu verhindern.

Täter zeigt wirkliche Reue

Die Betreiberin des Spielplatzes ist sehr erleichtert, dass diese Tat nun aufgeklärt werden konnte. Sie zeigt sich allen gegenüber, die bei der Aufklärung mitgeholfen haben, als sehr dankbar. Sogar gegenüber dem Jugendlichen, der sich bei der Schulleitung gemeldet hat: «Wir danken auch, dass sich ein reumütiger jugendlicher Täter im Nachhinein doch noch gemeldet hat und die Tat wirklich bereut, denn dies braucht Stärke und Mut.»

Jugendliche sollen sehen, wie ein «Waldspielplatz richtig eingesetzt wird»

Die Jugendlichen mussten am Samstag helfen, den Spielplatz wieder aufzubauen. Jene, die sich am Wiederaufbau noch nicht beteiligen konnten, müssen das noch nachholen.

Keiner der Jugendlichen kommt darum herum, tatkräftig mitzuhelfen. Sie müssen auch die vier von ihnen verbrannten Holzhasen wieder basteln und diese den Kindern in die Spielgruppe bringen. Damit sähen die Jugendlichen dann, wie so ein Waldspielplatz richtig eingesetzt wird, meint die Betreiberin.

Weiter muss Schadenersatz geleistet werden und die Jugendlichen müssen eine schriftliche Entschuldigung an die Spielgruppe verfassen. Nur wenn die Jugendlichen all dies einhalten, bleibt ihnen eine Anzeige erspart.