Kriminalität

Mutmasslicher «Pink Panther» entkommt aus griechischem Gefängnis

Ein Polizist vor dem Korydallos-Gefängnis in Athen (Archiv)

Ein Polizist vor dem Korydallos-Gefängnis in Athen (Archiv)

Ein mutmassliches Mitglied der international berüchtigten «Pink-Panther"-Diebesbande ist bei einer spektakulären Befreiungsaktion in Griechenland geflohen. Ein bewaffneter Mann befreite die Frau aus dem Hochsicherheitsgefängnis Korydallos.

Bei der Flüchtigen handelt es sich um eine 43-jährige Serbin, wie die griechische Nachrichtenagentur Ana berichtete. Demnach habe sich der Mann mit dem Vorwand Zutritt zum Gefängnis verschafft, Material an Häftlinge auszuliefern. Als eine Wärterin ihn aufhalten wollte, zückte er eine Waffe und schlug die Beamtin nieder.

Die 43-Jährige war im März zusammen mit zwei weiteren Männern aus Serbien in Athen festgenommen worden. In der Wohnung, in der sich die Frau aufgehalten hatte, fand die Polizei Verkleidungsmaterial, ein Gewehr, Werkzeuge und gefälschte Ausweispapiere.

Einbrüche in der Schweiz

Die "Pink Panther"-Bande wird für 150 Einbrüche und Raubüberfälle in mehreren Ländern verantwortlich gemacht, darunter in der Schweiz. Ihren Namen erhielt sie in Anspielung auf Juwelen-Raube in der Komödie "Der rosarote Panther" mit Peter Sellers aus dem Jahr 1963.

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