Die Polizei entdeckte drei der Jugendlichen zwischen 15 und 19 Jahren, eine Schweizerin, ein Türke und ein Kosovare, bei der Snackbar in einem Auto. Zwei weitere, beides Portugiesen, verluden gerade Diebesgut - unter anderem Zigaretten und Bier - ins Auto.

Nach einem Einbruchsversuch in einen Kiosk in Freiburg später in der Nacht hielt die Polizei einen weiteren Portugiesen an, der angab, zwei Komplizen gehabt zu haben. Die beiden waren just zuvor in Chénens angehalten worden. Der Junge gab auch zu, schon am Montag in denselben Kiosk eingebrochen zu sein.

Nach verschiedenen Verhören stellte die Polizei fest, dass die Jugendlichen in und um Freiburg an die dreissig Diebstähle bis hin zu Einbrüchen begangen hatten. Unter anderem knackten sie Anfang März mehr als ein Dutzend Billettautomaten und hinterliessen einen Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Sie nannten zudem die Namen von zwei weiteren Komplizen, einen Schweizer und einen Portugiesen.