Seniorenvereinigung Gunzgen

Wanderung vom Göscheneralpsee (Staudamm) nach Göschenen

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Die Wandergruppe (48 Personen) posiert auf der Staumauer des Göscheneralpsees

Foto der Wandergruppe auf dem Staudamm des Göscheneralpsees

Die Wandergruppe (48 Personen) posiert auf der Staumauer des Göscheneralpsees

Das Göschenertal ist ein reizvolles Quertal am Nordfuss des Gotthardpasses. Gletscher und Bäche haben in Millionen von Jahren eine imposante Kulisse aus schroffen Gipfeln und sanften Alpweiden geschaffen. 

Mit einem Car der Firma Zeltner erreichten 48 Wanderinnen und Wanderer den Berggasthof «Dammagletscher» in unmittelbarer Nähe des Göscheneralpsees. Nach dem obligaten Kaffee mit Gipfeli begaben sich alle auf den Staudamm, um das überwältigende Bergpanorama mit dem im Hintergrund dominanten und mit weissen Hängegletschern strahlenden «Dammastock» zu bestaunen.

Anschliessend stieg die A-Gruppe von Jules Strub zur reizvollen Schwemmebene «Jäntelboden» ab. Leider war die grosse Rinderherde, wie sie anlässlich der Rekognoszierung noch zu sehen war, in höhere Gebiete abgewandert. Sie erinnerte in dieser Umgebung stark an die Romantik des «Bonanza-Filmepos». Bei «Lochstafel» führte der Bergpfad zum landschaftlichen Juwel «Wandfluhseeli» hinauf.

Nach der Mittagsrast folgte ein längerer und steiler Abstieg, der ganz schön in die «Beine» ging. Nach «Lauwenen» bot ein schattiger Waldpfad kühlere Temperaturen zum Schlussspurt nach Göschenen an, das bald nach dem «Bitziwald» zu sehen war.

Unterdessen fuhr der Car mit den restlichen Gruppen einen kurzen Abschnitt zurück. Bei der «Riedmatt» hiess es: Alles aussteigen!

Gruppe B mit Hugo Moos wanderte auf einem «Geissenpfad» bergab zum «Jäntelboden» mit seinen pittoresken Seelein. Dann ging’s der «Alper Reuss» entlang, die gurgelnd und mit schnell fliessenden Kaskaden durch die Schlucht ähnliche Landschaft talwärts floss. Bei «Horwen» lud ein grösserer Rastplatz zur Mittagspause ein. Nach «Lauwenen» gings weiter auf der A-Route.

Die Spaziergänger besuchten währenddessen das Berggasthaus und die Kapelle St. Josef von «Gwüest», wohin die Bewohner des ehemaligen Weilers «Göscheneralp» (Hinteralp) zwischen 1950 bis 1960 umgesiedelt und die ehemaligen Wohnstätten vor der Überflutung zurück gebaut wurden.

Zum Schluss trafen sich alle Gruppen in Göschenen im Hotel Restaurant Weisses Rössli zum Schlusstrunk. Mit der Heimreise neigte sich ein ereignisreicher Tag dem Ende zu. Alle nahmen starke Eindrücke der grandiosen Naturlandschaft mit nach Hause. 

Von Hugo Moos

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