Gretzenbach

Wanderung in der Biosphäre Entlebuch

Mit Bus, Zug und Postauto reisten 24 Mitglieder der Männerriege Gretzenbach am vergangenen Samstag ins Entlebuch. Beim Kaffeehalt in Schüpfheim erzählte der über 100-jährige Einheimische Theodor Schmid Anekdoten aus seinem Leben und wie man möglichst gesund alt werden kann. Täglich sich bewegen und mit einer positiven Lebenseinstellung durchs Leben gehen, sind wichtige Elemente. Vor Sörenberg ging die Wanderung bei noch bedecktem Wetter los, hinauf nach Schlund unterhalb der Schrattenfluh, mit einem Höhenunterschied von 400m. Inzwischen hatten sich die Wolken verzogen und die Sonne begleitete die Wanderer. Nach dem verdienten Mittagshalt aus dem Rucksack marschierten die Turner weiter zum Restaurant Salwideli, einem Ausflugsziel und im Winter ein beliebter Ort für Langlauf. Nach einer Wanderzeit von einer Stunde wurden auf der Terrasse das kühle Bier genossen. Der letzte Teil der Wanderung führte durch ein weiteres Hochmoor, aber auf guten Wegen und stetig aufwärts, auch teilweise über die Skipisten des Winters nach Rossweid. Die Rossweid liegt inmitten der geschützten Moorlandschaft der UNESCO Biosphäre Entlebuch und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Hier finden Familien und Naturbegeisterte alles was das Herz begehrt. Das Mooraculum ist ein Gesamtwerk von verschiedenen Erlebnisstationen rund um das Thema Moorlandschaften. Die Luftseilbahn brachte die Turner hinunter nach Sörenberg. Im Restaurant Alpenrösli konnte das verdiente Nachtessen mit Appetit genossen werden. Josef Schmid, Mitturner und selbst aus dem Entlebuch stammend, erklärte den Kollegen die Moorlandschaft und zeigte sich erfreut über das grosse, gemeinsame Werk der ganzen Landschaft. Auch erzählte er unterwegs die Sage über das Wirken des Teufels auf der Schrattenfluh. Werner Lanz und Josef Schmid haben eine originelle und anspruchsvolle Reise organisiert, dafür gehört ihnen unser Dank.

Alois Herzog