Solothurner Turnverband SOTV

Toller Teamgeist trotz enttäuschender Ergebnisse

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An der Schweizer Meisterschaft im Vereinsturnen der Jugend in Andelfingen und Marthalen vom 3. und 4. Dezember konnten die Solothurner Teams keine Podestplätze holen. Trotzdem liess sich der Turner-Nachwuchs das Feiern nicht nehmen.

«Note und Rang waren für uns zweitrangig, das Erlebnis stand im Vordergrund», bilanziert Sibille Kessler, die mit den Mädchen der Damenriege Lommiswil an der Schweizer Meisterschaft im Vereinsturnen (SMV) in Andelfingen und Marthalen eine Gymnastik Bühne-Vorführung zeigte. Die Lommiswilerinnen waren bereits am Vorabend angereist und morgens um 5.30 Uhr aufgestanden, um rechtzeitig für den Wettkampf bereit zu sein. Der Wettkampf verlief grundsätzlich gut. Aber: «Die Musik war etwas leise, der Funke wollte nicht recht springen», so Kessler. Am Ende erturnte die Damenriege Lommiswil eine Note von 8,80 und landete auf Rang 15.

Erlebnis im Vordergrund

Auch beim STV Langendorf stand das Erlebnis im Vordergrund. «Wir wussten, dass es dieses Jahr schwierig werden würde, ein Top Resultat zu erreichen», sagt Leiterin Melanie Schmid. Viele Mädchen turnten erstmals in der Gymnastik Kleinfeld mit und hatten bis anhin noch keine Wettkampf-Erfahrung. Trotzdem reichte es am Ende für eine 8,83. «Das Schöne an unserer Jugend ist aber, dass nach der grossen Enttäuschung trotzdem noch gefeiert wird. Für uns Leiter ist das immer enorm schön anzusehen. Der Teamgeist unserer Jugend ist riesig», betont Schmid.

Vielleicht reichts nächstes Jahr

Ähnliche Noten wie die Langendörfer erzielten die Kaufleute Solothurn. Am Sprung schrieben die Kampfrichter eine 8,81, an den Schaukelringen eine 8,80. Die Kaufleute sind zufrieden mit dem Wochenende. Zwar habe es nicht für eine Auszeichnung gereicht, so Barbara Wirth.  «Aber all zu weit weg davon sind wir auch nicht.» Vielleicht reiche es nächstes Jahr. «Bei der Jugend gilt immer ‹neues Jahr, neues Glück› und somit starten wir motiviert in die Saison 2017.»

Hohe Erwartungen nicht erfüllt

Hoch waren die Erwartungen beim TV Bellach. Am Barren schafften es die Knaben bisher regelmässig auf das Podest. «Unmittelbar nach dem Wettkampf waren wir in Feierlaune», erzählt Michael Meyer, Hauptleiter Jugend. Die Bellacher hatten für ihr Programm eine höhere Note erwartet als die letztlich erzielte 9,14. «Wir sind zwar vierte und damit letzte geworden, aber immerhin gehören wir zu den vier besten Barrenteams der Schweiz», lacht Meyer. Die Motivation lassen sich auch die Bellacher nicht nehmen: «Wir möchten nächstes Jahr wieder antreten.»

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