Tambourenverein Solothurn

Tambourenverein Solothurn feiert am «Eidgenössischen» Erfolge

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Am Wochenende vom 28.6. bis 1.7. mass sich in Bulle die Schweizer Trommelszene in Einzel- und Sektionswettspielen am 27. Eidgenössischen Tambouren- und Pfeifferfest. Am Freitagmorgen starteten insgesamt elf Tambouren des Tambourenvereins Solothurn in den Einzelkonkurrenzen. In der höchsten Einzelkategorie schafften es mit Salim Azzouz (6. Schlussrang) und Michael Woodtli (13. Schlussrang) zwei Tambouren aus den Reihen der Solothurner ins Finale der besten 20 Tambouren der Schweiz. Die Finalplätze wurden jeweils an die Top-5-Platzierten der vier Qualifikationsgruppen vergeben. Der Start von über 200 WettspielerInnen in der höchsten Einzelkategorie – so viele, wie noch nie an einem Eidgenössischen Tambourenfest – lässt die Leistung der beiden nochmals höher einstufen. Nebst den beiden Finalisten, holten in den Qualifikationsgruppen der höchsten Einzelkategorie mit Marcel Loosli (6.), Cyrill Woodtli (15.) und Elia Blöchlinger (17.) drei weitere Solothurner einen der begehrten eidgenössischen Kränze.

Auf Freitagnachmittag reiste die restliche Delegation der S1-Sektion aus Solothurn an, um vor dem anstehenden Wettspiel am Samstagmorgen nochmals gemeinsam üben zu können und sich auch mental vorzubereiten.

Das angestrebte Ziel des Sektionsleiters Michael Woodtli war nebst der Freude an der Musik bei den Vorträgen, die 95-jährige Serie fortzusetzen, in welcher jeweils einen Rang in den Top-10 der höchsten Sektionskategorie ertrommelt wurde. Solch eine Konstanz ist in der Schweiz einzigartig. Diese Ziele wurden mit drei ausgezeichneten Leistungen bei den Kampfgerichten und dem 9. Schlussrang erreicht. Besonders erfreulich zeigte sich die Bewertung des Marsches «Bleichügeli», welches den Tambourenverein Solothurn zwischenzeitlich gar auf den 3. Rang brachte.

Am Sonntagnachmittag nach dem Festakt und einem feierlichen Umzug in der historischen Uniform durch die Stadt Bulle, zieht Michael Woodtli ein Fazit über die Mission «Bulle 2018»: «Wir sind sehr zufrieden mit dem Ausgang unserer Wettspiele. Die harte Arbeit und das stundenlange Proben haben sich ausbezahlt und wir konnten uns selbst mit einem tollen 9. Sektionsrang belohnen.»

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