Synchronschwimmen eine Randsportart? Dass dieser Sport trotzdem grossen An-klang findet, zeigte sich am letzten Wochenende in Montreux. An den Jugendschwei-zermeisterschaften gingen ca. 350 Schwimmerinnen an den Start. Mit dabei waren auch sieben Mädchen des Synchronschwimmvereins Schönenwerd.

An diesen zwei Tagen galt es den Pflichtteil, bei welchem jede Schwimmerin vier Fi-guren zeigt, zu absolvieren. Fünfzig Prozent der erreichten Punkte werden an den im Juni in Genf stattfindenden Kürwettkampf angerechnet.
Bei den Jüngsten in der Kategorie Jugend 3 klassierten sich die Schönenwerder Synchro Girls bei 118 Teilnehmerinnen auf den guten Rängen 7 Noëmi Heiniger, 17 Laura Franz und 35 Ioanna Kotsis. Für Noëmi, welche bei der Kür mit einem Solo sowie mit einer Duettpartnerin aus Bern an den Start geht und auch Laura, die eben-falls mit einer Bernerin im Duett schwimmt, sind damit die Chancen für eine gute Endplatzierung intakt. Die drei Schwimmerinnen werden auch im Team der Startge-meinschaft Synchro Mittelland mit dabei sein.
Am Sonntag wurden die Wettkämpfe der älteren Schwimmerinnen durchgeführt. Vanessa Bachlmayr, welche die Kür mit dem Jugend 2 Team von Synchro Mittelland bestreiten wird, klassierte sich in der hinteren Ranglistenhälfte.
In der Kategorie Jugend 1 erreichten die Schönenwerderinnen Jasmin Lauper, Laura Fasnacht und Rahel Stier Plätze im Mittelfeld. Sie werden ebenfalls mit einem Team von Synchro Mittelland an den Start gehen.
Der Kürwettkampf im Juni, bei welchem die Jugendschweizermeisterinnen 2009 auserkoren werden, wird so oder so für alle ein Highlight.