Soly Rhinos

Solothurner Rhinos gewinnen alle sieben Spiele der ersten Saison Hälfte

megaphoneVereinsmeldung zu Soly RhinosSoly Rhinos

Anfangs Woche wurde von der Liga entschieden, dass die Saisonspiele 7 und 8 der Soly Rhinos leider in St. Gallen und nicht wie erhofft in Buchs AG stattfinden werden. So wartete zum vierten Mal hintereinander eine circa zweistündige Autofahrt auf die Rhinos. Nebst der langen Anreise warteten aber auch zwei sehr starke Gegner auf die Solothuner. Man traf auf die Midland Bouncers, gegen welche man sich das Leben bisher immer selbst schwermachte, und auf den amtierenden Schweizermeister die AVSZ Blackbirds aus Zürich. Um ihre makellose Bilanz von 6 zu 0 Siegen aufrecht zu erhalten, müssen die Rhinos also über sich hinauswachsen.

Soly Rhinos 39:26 Midland Bouncers (6:4 TDs)

In der Woche vor diesem Spiel hat man sich vorgenommen endlich einmal mit einer konzentrierten Leistung gegen die Bouncers zu gewinnen. Die Defense konnte die Zuger Offensive jedoch nicht gleich stoppen und musste beim 4th Down einen Touchdown zugestehen. Die Offense der Rhinos ihrerseits konnte das Scouting der letzten Woche sofort umsetzen und scorte postwendend mit einem perfekten langen Ball von Ralph Trachsel auf Roy Wyniger. Angesteckt von der Euphorie der Offense stoppte die Defensive der Rhinos die Bouncers gleich zweimal hintereinander in deren Hälfte. Danach schlug die Stunde von Ivan Ruetsch, der die Solothurner mit gleich zwei sehenswerten Touchdowns davonziehen liess. Auf einen Touchdown der Bouncers reagierten die Rhinos mit einem schönen Touchdown-Drive in dem vor allem Reto Lehman und Noe Althaus ihre sicheren Hände zeigten. Es kam sogar noch besser für die Rhinos denn Sekunden vor der Pause fand QB Trachsel mit einem Hail Mary-Pass Ivan Ruetsch in der Endzone für einen Pausenstand von 33 zu 13.

Die Bouncers starteten die zweite Halbzeit mit einem neuen Quarterback und auch die Rhinos begannen das Offense-Lineup zu ändern. Diese Veränderungen schlugen sich auch im Spielfluss nieder. Alex Ackermann konnte sich noch eine Interception inklusive Xhaka/Shaqiri- Jubel gutschreiben und Ruetsch holte sich seinen dritten persönlichen Touchdown des Spiels. Ausserdem verletzte sich Althaus bei einer unschönen Kollision mit einem Bouncers-Verteidiger am Sprunggelenk und konnte nicht mehr mittun. Zum Schluss setzten die Zuger noch zu einer kleinen Aufholjagd an und scorten doppelt, diese kam aber zu spät.

So gewannen die Rhinos das Spiel gegen einen Gegner auf Augenhöhe mit 39:26 und blieben somit die ganze erste Hälfte (7 Spiele) der Saison 2019 ungeschlagen.

AVSZ Blackbirds 45:39 Soly Rhinos (7:6 TDs)

Wohl zum ersten Mal in dieser Saison gingen die Rhinos als Underdog ins Spiel. Gegen den Schweizermeister von 2017 verlor man letzte Saison in der Startrunde der Playoffs deutlich und man wollte sich dafür revanchieren. Wie in der ersten Partie begann die Rhinos Defense und musste schon wieder einen Touchdown hinnehmen. Doch auch die Offense konnte wie schon im ersten Spiel wieder ausgleichen. Das Spiel verlief im Weiteren sehr ausgeglichen, es war ein offener Schlagabtausch. Die beiden Offenses hatten sich gegenseitig immer eine Antwort und die Defenses holten sich je eine Interception. Zur Pause lagen die Rhinos zwar mit einem Touchdown zurück, aber es zeigte sich dass man wohl endlich eine Chance hat gegen die Blackbirds zu bestehen. Die zweite Halbzeit gestaltete sich ähnlich wie die erste und die Rhinos lagen nie mehr als diesen einen Touchdown zurück. Und wie so oft endete auch dieses Spiel dramatisch.

Die Situation kurz erklärt: Ballbesitz Rhinos kurz vor der Mittellinie, 4th and 1 mit circa 1:20 auf der Uhr. Die Blackbirds stellten in der Defense auf eine Manndeckung um. Dramatik pur. Und wie es so oft kommt gewann schlussendlich das ein wenig athletischere und schnellere Team. QB Trachsel spielte, zum Unverständnis einiger, einen langen Pass auf Wyniger. Der Pass fiel, nach einigem Kontakt zwischen den Spielern Incomplete, das Spiel war verloren.

Somit kam ein Tag, der gut begonnen hatte, zu einem ernüchternden Ende. Obwohl man weiterhin den zweiten Platz in der Tabelle belegt fühlte sich die Mannschaft schlussendlich wie eine Wurst ohne Senf.

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