Ausgerüstet mit Reiseproviant begaben sich 12 Teilnehmer am Freitagnachmittag auf den Weg ins Wallis. In Olten zeigte sich das Wetter von der besten Seite. Bei 20°C starteten wir unser Skiweekend in Richtung Zermatt. Nach dem Lötschbergtunnel gönnten wir uns eine kurze Pause mit einer Glace.

Nach einer mehr oder weniger verkehrsfreien Fahrt kam die Gruppe am Fusse des Matterhorns an. Nach dem Zimmerbezug in der Jugendherberge durften wir beim Nachtessen unsere Mägen füllen. Zum Abschluss gönnten sich einige noch einen Schlummertrunk im „Papperla-Pup“. Die sehr laute Musik, welche Live gespielt wurde, war nicht jeder Manns Sache. So machte sich eine kleine Gruppe in Richtung Hotel Post auf, wo sie in einer gemütlichen Atmosphäre in der „Papa Caesar Lounge Bar“ den Tag ausklingen lassen konnten.

Am Samstagmorgen traf sich die ganze Gruppe müde aber pünktlich um 7.30 Uhr beim Frühstück. Die Wetteraussichten waren leider nicht so rosig. Starker Wind in der Höhe hatte zur Folge, dass einige Bahnen im Gebiet „Klein Matterhorn“ nicht in Betrieb genommen werden konnten. Die Teilnehmer liessen sich den Tag jedoch nicht vermiesen. Pünktlich um 9.00 Uhr konnte die Gondel in Richtung Matterhorn bestiegen werden. An diesem Tag durften die Faustballer sämtliche Wettervarianten erleben. Sonne, wenn auch sehr kurz, dicker Nebel, Schneefall und sogar Regen prasselte auf die Gruppe nieder. Trotz des schlechten Wetters wurde an diesem Tag am meisten Pistenkilometer und Höhenmeter unter die Skis, resp. Snowboards vom ganzen Wochenende absolviert. Der Ausklang wurde im Restaurant Furri genossen. Einige „Verrückte“ fuhren anschliessend noch bis nach Zermatt mit den Skis. Diese Gruppe kehrte noch im „Hennustall“ ein. Am Abend konnten wir im gemütlichen Restaurant „Bergstube“ ein feines Walliserfondue geniessen. Das Ende fand der Faustball-Trupp im „Vernissage“, einer trendige Lounge-Bar mitten in Zermatt. Im selben Gebäude befindet sich auch das einzige Kino im Dorf.

Am Sonntagmorgen waren alle wieder pünktlich um 7.30 Uhr beim Frühstück anwesend. Das Wetter war ein wenig besser. Bis zum Mittagessen wurden wieder fleissig Kilometer gefressen. Auf dem Rothorn eröffnete auf diese Saison hin eine neue Pizzeria. Natürlich wollten wir diese neue Attraktion testen, und kamen voll auf unsere Kosten. Das Essen war vorzüglich. Der Skitag endete wie gewohnt im Restaurant Furri. Dort wurden wieder viele „Vitamine“ in Form von Kaffee Furri oder Kaffee Baileys zu sich genommen. Das Nachtessen wurde im Restaurant „The Factory“, welches zum Hotel Post gehört, genossen. In urig-modernem Ambiente, umgeben von hundertjährigen Bruchsteinmauern und einem alten Walliser Chalet aus dem Jahr 1772 wurden wir mit saisonalen Gerichten, Pizzas aus dem Holzofen, Pasta und mehr verwöhnt. Der Ausklang erfolgte in der „Pink Live Music Bar“, welche sich im gleichen Gebäude befindet. Mit irischer Musik im Hintergrund, gespielt von einer Live Band, genossen wir den letzten Abend in Zermatt.

Am letzten Tag meinte es Petrus endlich gut mit den Füstlern. Heute konnten auch alle Pisten auf dem Klein Matterhorn befahren werden. Man genoss die letzten Sonnenstrahlen auf den Pisten, bevor es zum Abschluss wie gehabt ins Restaurant Furri ging. Die Rückreise verlief fast reibungslos. In Goppenstein angekommen, durften wir als eines der letzten Fahrzeuge noch auf den Autozug auffahren. Vor uns versuchte ein polnischer Carchauffeur sein grosses Gefährt auf dem Zug zu bewegen. Schon vor der Zugsabfahrt touchierte er immer wieder die Seitenwand des Bahnwagens und riss dabei ein Positionslicht ab. Beim Herunterfahren in Kandersteg riss er sich dann auch noch eine Servicetüre auf der Seite komplett ab. Die Faustballer hatten erbarmen und nahmen die Türe mit dem Kleinbus mit. Nach der Abfahrt vom Zug konnte der Chauffeur die Türe in Empfang nehmen und bedankte sich bei uns. Ein tolles Wochenende ging zu Ende.