Schreckerfüllt haben wir festgestellt, dass irgendjemand unsere Jublafahne gestohlen hat. Wir haben unzählige Dinge probiert, um den Dieb ausfindig zu machen, sind aber kläglich bei jedem Versuch gescheitert. Völlig verzweifelt suchten wir Rat bei Sherlock Holmes, dem berühmten Meisterdetektiv. Er meinte, dass wir nur mit vielen verschiedenen Detektiven eine Chance hätten, den Dieb zu fangen. Also hat das Leitungsteam kurzentschlossen alle Kinder zum Lösen dieses Falles zusammengetrommelt. Wir trafen uns auf ein Dessert im geheimen Hauptrevier von Sherlock Holmes.

Der nächste Morgen startete für viele früher als erwartet. Es war ein voller Tag, an dem viel herausgefunden werden musste. Wir folgten Sherlocks Rat und ermittelten als Erstes die Tatwaffe. Doch das war schwieriger als wir dachten. Zuerst mussten wir sechs Rätsel im Wald finden und erst nachdem wir diese entschlüsselt haben, wussten wir welche Tatwaffen überhaupt in Frage kamen. Es handelte sich dabei um eine Blache, eine Schaufel, ein Beil, eine Petrollampe, ein Seil und ein Pickel. Aus den Rätseln konnten wir herauslesen, dass der Dieb die Tatwaffe benutzt hat, um den Weg auszuleuchten. Da war uns klar, dass es die Petrollampe gewesen sein musste.

Nun fehlte uns ‚nur’ noch der Täter. Sherlock hat einige Zeugen aufgetrieben, die uns zum Glück weiterhelfen konnten. Die Zeugen hatten aber nur Zettelchen mit einzelnen Informationsfetzen, die wir zu verschiedenen, vollständigen, Täterprofilen zusammensetzen mussten. Dadurch konnten wir die sechs Verdächtigen, die zur besagten Zeit am Tatort waren, ziemlich genau beschreiben. Was als nächstes passierte war nicht vorgesehen. Sherlock führte alle sechs Verdächtigen Personen vor und liess uns herausfinden, wer der Täter war. Natürlich wussten wir durch die Täterprofile, dass es derjenige mit dem schwarzen Pulli gewesen sein musste. Aber als wir auf ihn zeigten und ihn festnehmen wollten, befreite er sich aus seinen Fesseln und rannte so schnell er konnte davon. Doch abermals konnten wir dem Meisterdetektiv unsere Vielfältigkeit beweisen, denn die Flucht des Täters dauerte gerade mal eine halbe Minute. Dann hatten wir ihn schon eingeholt. Gefesselt an einen Baum hatte er auch keine Chance auf Freiheit mehr. Nach diesem ereignisreichen Tag war nicht mehr viel Energie übrig und so entschieden wir uns dafür, den Tag gemütlich mit verschiedenen Brettspielen ausklingen zu lassen. Sherlock verhörte derweil den Dieb.

Am nächsten Morgen sassen wir erwartungsvoll beim Frühstück und wollten nur noch eines: unsere Fahne. Etwas übernächtigt führte Sherlock uns den Dieb noch einmal vor. Etwas betreten und schuldbewusst zeigte uns dieser, wo er die Fahne versteckt hatte. Zufrieden bedankten wir uns bei Sherlock und verabschiedeten uns von ihm.

Auf dem Nachhauseweg schwangen wir unsere Fahne natürlich hoch durch die Luft.