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„Sheriff – er isch weg!“ - Dernière von Robin Hood in Erlinsbach SO

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Am 23. August fand in Erlinsbach die letzte Aufführung des Freilichttheaters «Robin Hood» statt.

27 Wünsche waren es, die Markus Lüthy, Gemeindeammann Erlinsbach AG, bei der Première am 14. August geäussert hat, nämlich „neunmal Wetterglück, neun ausverkaufte Vorstellungen und neunmal ein tolles Publikum". Alle seine Wünsche sollten in Erfüllung gehen.

Der Bischof of Hereford und Bruder Tuck haben offenbar ihre guten Beziehungen zu Petrus spielen lassen, fiel doch während den neun Freilichtvorstellungen kein einziger Regentropfen. Insgesamt konnten fast 3'000 begeisterte Theaterfans die Abenteuer von Robin Hood bei schönstem Sommerwetter geniessen. Zusammen mit der wunderbaren Naturkulisse, dem eindrucksvollen Bühnenbild (nach einem Entwurf von Priska von Felten) und der stimmungsvollen Beleuchtung entstand so eine einmalige Atmosphäre. Zustimmendes Nicken war deshalb auf der Tribüne auszumachen, wenn Lady Marian zu ihrem Robin sagte: „Genau so muss sich Gott die Welt vorgestellt haben, als er sie erschaffen hat".

Das Stück überzeugte mit einer spannenden Geschichte voller Witz, Action und Romantik sowie einer leidenschaftlichen Schauspielertruppe. Als Publikumslieblinge entpuppten sich dabei die beiden schusseligen Wildhüter des Sheriffs, herrlich gespielt von Max Buser und Bruno Krüttli. Auch bei Robin Hoods adligen Widersachern und seinen Gefolgen aus dem Sherwood Forrest war jederzeit spürbar, wie sehr ihnen ihre Rollen während den vielen Probenstunden ans Herz gewachsen waren. So staunten zum Beispiel in der Pause nicht wenige Zuschauer über die Mönchsfrisur von Bruder Tuck alias Beat Stoll und rätselten, wie lange er dafür wohl jeden Abend in der Maske sitzen musste. Wir können es an dieser Stelle verraten: es waren seine eigenen Haare. Eindrücklicher kann man seine Liebe zur Schauspielerei wohl kaum demonstrieren.

Neben den Schauspielern und der Regie haben auch viele freiwillige Helferinnen und Helfer hinter der Bühne zum Gelingen dieses Projekts beigetragen. Und natürlich kann ein solcher Anlass nicht ohne grosszügige Sponsoren und Gönner durchgeführt werden.

Die Zuschauer honorierten diesen Einsatz mit langem Applaus und strahlenden Gesichtern. Dass viele von Ihnen nach den Vorstellungen den Weg in die Theaterbeiz fanden und sich dort bei Speis und Trank noch lange mit den Schauspielern unterhielten zeigt, wie wohl sie sich in der Erlinsbacher Breite gefühlt haben.

So meinte dann auch Patronatsvorsteher Markus Lüthy bei seiner kurzen Abschlussrede: „27 Wünsche habe ich bei der Première gehabt, und sie wurden alle erfüllt. Einen Wunsch habe ich aber trotzdem noch: dass wir uns in zwei Jahren alle wieder hier treffen und gemeinsam ein neues Stück der erlinsbacher bühne erleben können".

Stefan Buser (sbu)

www.erlinsbacherbuehne.ch

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