Traditionsgemäss legen die beiden SVP Parlamentarier nach jeder Session Rechenschaft über die Vorgänge in Bundesbern ab. Dieses Mal fand der Anlass im Rahmen der Generalversammlung der SVP Bucheggberg Wasseramt in Kriegstetten vor zahlreichem Publikum statt.

Walter Wobmann erläuterte die Knochenarbeit in den Kommissionen, dank derer inhaltlicher Einfluss auf die Geschäfte möglich sei. Er erklärte den Anwesenden die Beschlüsse zu den Themen "Arztkontrollen wegen der Fahrtüchtigkeit" und dem "Alkoholverkauf in den Autobahnraststätten".

Weiter kündigte der Nationalrat eine Motion zu den Koranverteilern an, welchen er damit das Handwerk legen möchte. Einmal mehr gelte, es wie beim Verhüllungsverbot, den Anfängen zu wehren. Die Anwesenden konnten sich so direkt vom Engagement Walter Wobmanns in Bern überzeugen.   

Christian Imark erläuterte seinen Vorstoss zur Unterstützung von rassistischen und antisemitischen Organisationen durch das EDA. Er will diesen unschweizerischen Praktiken einen Riegel schieben und wurde vom Nationalrat und Ständerat dabei unterstützt. Er dankte den Parteimitgliedern für den grossen Einsatz beim Referendum und dem Abstimmungskampf gegen das neue Energiegesetz. Aus seiner Sicht löst die Energiestrategie kein einziges Problem, jedoch wird alles nur noch teurer. Das heisst die Pflästerlipolitik geht weiter - aber ohne die SVP. Die Schweizerische SVP wird die Mehrkosten weiterhin bekämpfen. Auch wird sich die SVP gegen das kommenden EU-Rahmenabkommen wehren. Denn die Auswirkungen eines solchen Abkommens wären dieselben wie bei einem EU-Beitritt.  

Nach den Erläuterungen stellten sich die beiden Parlamentarier während des Apéros ausführlich den persönlichen Fragen der Teilnehmer.