Leichtathletik

Schweizer Saisonbestleistung und neuer Kantonalrekord im Stabhochsprung

Lea Bachmann und Pascale Stöcklin.

Lea Bachmann und Pascale Stöcklin.

Flugwetter in Winterthur: Am Mittwoch, 27. Juni, starteten die Stabhochspringerinnen Lea Bachmann und Pascale Stöcklin (LAS Old Boys Basel / Team Goldwurstpower) am Abendmeeting in Winterthur.

Beide Goldwurstpowerathletinnen zeigten mit neuen persönlichen Bestleistungen hervorragende Leistungen. Während Lea Bachmann mit 4.35m das Meeting für sich entscheiden konnte, belegte Pascale Stöcklin den zweiten Rang mit 4.25m.

Mit übersprungenen 4.35m verbessert Lea Bachmann ihren eigenen Kantonalrekord (BS), der zuvor bei 4.30m lag und stellt damit zugleich eine neue Schweizer Saisonbestleistung auf. Doch damit nicht genug – die junge Baslerin setzt sich mit 4.35m auf den starken 4. Rang der europäischen U23 Bestenliste.

Lea Bachmann

Lea Bachmann

Nach einem katastrophalen Einspringen und einem Fehlversuch über ihre Anfangshöhe von 4.15m sah es zunächst nicht sonderlich gut aus für Lea Bachmann. «Dass eine solche Leistung heute möglich ist, habe ich nicht gedacht, zumal ich mich überhaupt nicht fit fühlte und das Einspringen gar nicht gut lief. Zum Glück sprang Pascale 4.25m was mich riesig für sie freute und mich aber gleichzeitig auch anspornte, da es nun an mir war zu kontern», so die Schweizer Saisonbeste. Nach übersprungenen 4.35m versuchte sich die Jus-Studentin an der EM-Limite von 4.45m – allerdings waren bis dahin bereits alle Energiereserven aufgebraucht.

Persönliche Bestleistung verbessert

Pascale Stöcklin verbessert mit 4.25m ihre persönliche Bestleistung um 5cm. Für sie kam das Resultat überraschend. Eine Woche zuvor absolvierte die Medizinstudentin ihre Prüfungen an der Uni Basel und reduzierte im Vorfeld das Training, um sich besser auf die Prüfung zu fokussieren. Die vergangene Woche stand darum ganz im Zeichen der Regeneration vom Prüfungsstress und der Rückgewinnung der sportlichen Leistungsfähigkeit. Den Wettkampf in Winterthur hatte die 21-Jährige erst gar nicht geplant und entschied sich erst spontan zusammen mit ihrer Teamkollegin zu starten. «Ich sah den Anlass im Vorfeld eigentlich nur als Training und Standortbestimmung. Anscheinend hat mir diese lockere Einstellung Glück gebracht», so Stöcklin.

Pascale Stöcklin

Pascale Stöcklin

  

Trainiert werden beide Athletinnen vom russischen Erfolgstrainer Anatoly Gordienko. Die beiden werden am 01. Juli am «Résisprint international» in La Chaux-de-Fonds bereits wieder an den Start gehen.

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