Mit maschineller Unterstützung konnten in anderthalb Stunden sämtliche fast 40 Weiden geschnitten werden.

Wie jedes Jahr wurden bei den Weiden in der Quellmatte, am Talbächli und an der Suhrenmattstrasse die bis zu zwei Meter langen Triebe des vergangenen Jahres zurückgeschnitten, so dass am Ende der namengebende Weidenkopf bleibt. Dadurch wird die Weide dazu gebracht, im Frühling am Kopf unzählige Jungtriebe zu bilden, die nach einem Jahr dann wieder geschnitten werden müssen. Genau dieser Kopf macht die Kopfweide für die Natur so wertvoll: Durch das periodische Schneiden bilden sich Löcher und Ritzen, die verschiedensten Insekten und Vögeln als Rückzugs- und Nistmöglichkeiten dienen. Aber auch der Stamm, der nach wenigen Jahren bereits eine raue Borke bildet, beherbergt eine Unmenge an unterschiedlichsten Insektenarten, die wiederum anderen Tieren als Nahrungsgrundlage dienen. Und nicht zuletzt sind die Kopfweiden ganz einfach schön anzuschauen.

Trotz des bedeckten, windigen und kalten Wetters nahmen 14 Erwachsene und 4 Kinder am Pflegeeinsatz teil. Unterstützt wurden die Arbeiten von drei Motorsägen und einem Traktor mit Anhänger, so dass der Einsatz bereits nach anderthalb Stunden mit dem traditionellen “Znüni” bei der Holzbrücke abgeschlossen werden konnte. Ein herzliches Dankeschön wiederum an den Forst und namentlich an Roger Wirz, der die Tätigkeiten des Vereins zu Gunsten der Natur immer nach Kräften unterstützt.

Wer an den Weidenruten für Flechtarbeiten interessiert ist, darf sich gerne davon bedienen. Sie liegen in der Quellmatte in der Nähe der Weiden.