Der Turnverein Oberbuchsiten wollte die Turnsaison an der Schweizermeisterschaft in Schaffhausen mit zwei super Vorführungen am Barren und im Gymnastik Kleinfeld beenden. Der Präsident des Vereins stand als Barrenturner im Einsatz und entpuppte sich am Samstag als grosser Pechvogel. Während der Vorführung verletzte er sich mit einer unglücklichen Landung am Knie. Das Barrenteam wurde Achte und die Gymnastik belegte Rang 11.

Voller Tatendrang, mit guter Stimmung und hoch motiviert reisten die beiden Gruppen des TVO mit dem Zug nach Schaffhausen. Der Weg gestaltete sich länger als erwartet. Aufgrund einer Verspätung, verpasste die Truppe den Anschlusszug in Zürich. Dieses kleine Ärgernis hätte aber gerne das grösste Unglück bleiben können.

Um halb drei starteten die 13 Oberbuchster Turner als Zweites von 24 Barrenteams in den Wettkampf. Der Start gelang perfekt und die Vorführung wurde vom Publikum mit viel Applaus unterstützt. Doch dann verdrehte sich Michael beim Salto mit halber Drehung das Knie und er musste den Wettkampfplatz verlassen. Die geschockten Mitturner versuchten das Programm dennoch so gut es ging durchzuziehen. Dies gelang Ihnen den Umständen entsprechend sehr gut. Die Kampfrichter gaben dieser turbulenten Vorführung 9.41 Punkte, was am Ende des Tages für den guten, jedoch sehr teuer erkauften, achten Platz reichte.

Bald darauf wagte sich die Gymnastik Kleinfeld auf den durchnässten Rasen des BBC-Arena Areals. Für viele im Team der «Kleinfeldler», war es die erste SMV und auch ein Wettkampf unter nassen Bedingungen war für die Jüngeren im Team etwas Neues. Sie zeigten eine saubere Vorführung mit ein paar Unsicherheiten bei den Halteteilen. Die Kampfrichter waren hart und bestraften diese kleinen Fehler konsequent. Am Ende reichte es für die Note 9.05 und Rang Elf. Sie haben sich mehr erhofft, aber eine gute Erfahrung für das junge Team war es allemal.

Der gute Zusammenhalt des Vereins zeigte sich nach diesen zwei Rückschlägen sofort. Die Teams munterten sich gegenseitig auf und am Ende des Tages war für alle klar: «In einem Jahr greifen wir auf ein Neues an!»