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NLB Playoff: Saisonende für Gerlafingen

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Stefan Thüler (85) beim Angriffsversuch

Stefan Thüler (85) beim Angriffsversuch

Die Saison der Gekkos ist zu Ende. Im zweiten Playoff-Halbfinalspiel gegen die Bienne Skater 90 führte vor allem die massiv bessere Abschluss-Effizienz der Bieler zum Ausscheiden der Gerlafinger.

VON STEFAN SIEGRIST

Nach einem harten, aber stets sehr fairen Kampf unterlagen die Gekkos Gerlafingen auch zu Hause den Biel Skaters 90. Damit haben die Seeländer die Best-of-three-Serie im Halbfinal souverän mit 2:0 für sich entschieden. 

Ja, korrekt, die Auftaktpartie in Biel entsprach auch mit dem 9:1 den Kräfteverhältnissen. Aber wer den Match vergangenen Samstag in Gerlafingen miterlebte, weiss, dass sich die Gekkos absolut nicht verstecken müssen. Das Lange-Team, sehr gut eingestellt und vom Coach immer wieder gepusht, war nicht nur ebenbürtig, nein, es schien sogar die bessere Truppe auf dem Feld zu haben. Stark dezimiert und mit David Widmer und Siegrist mit zwei Stürmern in der Verteidigung angetreten, zeigten die Gerlafinger eine ihrer besten Saisonleistungen. Was fehlte dennoch bei einem so deutlichen Skore von 2:7?

Es war einmal mehr vor allem die Effizienz und ein wenig Glück in entscheidenden Matchsituationen. Denn nach 20 Minuten lag der Favorit aus Biel mit 1:4 vorne. Dabei kamen die Seeländer maximal zu 10 Abschlüssen und die Gekkos spielten den Rivalen phasenweise an die Wand.

Biel auch im Final klarer Favorit
Auch im zweiten Abschnitt kamen die Gastgeber zu vielen guten Abschlussmöglichkeiten, welche sie jedoch alle nicht im Stande waren zu verwerten. Einzig Rolli konnte sich zwei Mal in die Torschützenliste eintragen. In der zweiten Pause stand es 2:6 für Biel. 

Alles nochmals nach vorne, so lautete die Devise der Gekkos. Noch ist alles möglich, in den Playoffs hat es auch schon Wunder gegeben. Letzteres blieb diesmal allerdings aus. Kummer, Siegrist, Stampfli oder auch Captain Thüler brachten die Kugel einfach nicht über die Linie. Den Schlusspunkt setzte der Ex-Gerlafinger Alois Zurbriggen mit dem 2:7. Biel stand im Finale. Verdient ja, aber auch den Gekkos gebührt für die Leistung ein grosses Lob. Die Petarden nach der Partie waren verdient, auch wenn trotz einem Feuerwerk an Schüssen fast nichts Zählbares resultierte. Die Ehre, die Leidenschaft, der Kampf und auch das Herz hatte dieses Team an diesem schönen Samstagnachmittag mit Bestimmtheit!
Die Bieler treffen im Final ab nächstem Wochenende auf La Broye. Die Waadtländer haben sich in einer engen Serie gegen Rothenfluh durchgesetzt. Die Seeländer sind klar zu favorisieren und wollen den NLA-Aufstieg nach zwei Final-Niederlagen in den letzten Jahren komplettieren.

Für die Gekkos bleibt einmal mehr ein fader Nachgeschmack der Saison. Furios gestartet, schnell Leader und danach der grosse Absturz. Hätte man nicht in der letzten Runde auch noch gegen Langnau verloren, wären die Gerlafinger als Dritter in die Playoffs und stünden nun vielleicht im Finale. Aber es hat nicht sollen sein. Was bleibt, ist immerhin die Halbfinal-Qualifikation und das Wissen, Biel doch stark gefordert zu haben. (sts)
 

Gekkos Gerlafingen - Bienne Skater 90 2:7 (1:4, 1:2, 0:1) 

Gerlafingen, 143 Zuschauer. - SR: Taschner/Giudi. 

Tore: 3. Ponti (Zimmermann) 0:1, 5. Rolli (Thüler, Ausschluss Biel) 1:1, 10. Rüfli (Zimmermann, Ausschluss Gekkos) 1:2, 12. Rüfli (Zimmermann, Ausschluss Biel!) 1:3, 15. Zimmermann 1:4, 32. Bohnenblust 1:5, 33. Rolli (Thüler) 2:5, 34. Zimermann (Rüfli) 2:6, 53. Zubriggen (Schneeberger) 2:7. 

Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen Gerlafingen, 6-mal 2 Minuten gegen Biel. 

Gekkos Gerlafingen: Thüler (C), Kummer (A), Lange, Heeb, Widmer D., Rolli, Siegrist, Frech, Widmer M., Stampfli, Seifert. 

Bienne Skater 90: Rüfli (C), Bohnenblust (A), Sermet, Marmy, Ponti, Vasile, Zimmermann, Zürcher, Lüthi J., Girard, Zurbriggen, Schneeberger, Bronner, Lüthi C. 

Bemerkungen: 5. Pfostenschuss Gekkos, 22. Pfostenschuss Biel, 24. Tor Gekkos aberkannt (Bully), 27. Lattenschuss Biel, 28. Pfostenschuss Biel, 32. Tor Biel aberkannt (Freistoss), 36. Pfostenschuss Biel, 45. Pfostenschuss Biel. - Gerlafingen ohne Knörr (verletzt), Wälchli (Eishockey), Jäggi (Arbeit), Lödding (gesperrt), Hintermann (Flitterwochen).

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