Als Höhepunkt der Hochtourensaison war die Besteigung vom  Alphubel 4206 m zwischen Zermatt und Saas Fee geplant und so machten sich 12 Teilnehmer auf den Weg ins Wallis. Für den ersten Tag waren noch Niederschläge und kühlere Temperaturen angesagt aber für den Aufstieg in die Täschhütte sollte das kein Problem sein. Nach vier Stunden erreichte die Gruppe die Hütte auf 2700 Metern in weisser Umgebung, da es weit hinunter geschneit hatte. Nach einem feinen Nachtessen und einer kurzen Nacht, machten sich die Teilnehmer um 4 Uhr Morgens mit Stirnlampen ausgerüstet auf den Weg Richtung Alphubeljoch. Beim Aufstieg durch den Schnee konnte die Gruppe zum Glück die Spur einer anderen Seilschaft gebrauchen aber mit zunehmender Schneehöhe wurde es doch recht anstrengend. Langsam wurde es Tag und im Morgenrot zeigten sich Matterhorn und Weisshorn im weissen Kleid von ihrer schönsten Seite und bald darauf erreichte die Gruppe das Alphubeljoch auf 3700 Metern. Hier oben genossen die Teilnehmer bei einer längeren Pause den Ausblick auf die eindrücklichen Gipfel mit zahlreichen Viertausendern ringsherum. Da der Gletscher Richtung Gipfel und Saas Fee, so stark verschneit war, dass man die Spalten nicht mehr erkennen konnte, entschloss man sich wieder über die Täschhütte abzusteigen. Von der Täschalp, die sich wieder im Sommerkleid präsentierte, gönnten sich die Teilnehmer noch das Taxi nach Täsch, wo die Bahn zur Heimreise bestiegen wurde. Auch ohne Gipfelerfolg wird diese schöne Tour  sicher allen noch lange in guter Erinnerung bleiben.   

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