In der voll besetzten Pfarrkirche eröffnete die verstärkte Forte-Band unter Leitung von Philippe Emmenegger das Adventskonzert mit dem Stück <in the magic forest> von Nicolas Jarrige; die Konzertbesucher wurden zu Beginn mit einer Geräuschkulisse in den Zauberwald gelockt und mit einem Klangteppich überrascht. Es folgte <the most wunderful time oft the year>. Im gefälligen Vortrag <hey jude> von den Beatles brillierten Selina Aloisi und Jonas Ingold als Saxophon-Duett. Mit <the winner takes it all> von ABBA, kraftvoll gespielt und mit viel Applaus bedacht, überliess die Forte-Band den Platz der MG Flumenthal.

Ausdrucksstarkes Spiel

Unter der bewährten und sicheren Leitung des Dirigenten Bruno Trottmann stimmte die MG Flumenthal die Konzertbesucher mit ihren Vorträgen <joy to he world> auf die kommende Weihnachtszeit ein und lud mit <cantabile for winds> alle ein, einen Moment Innezuhalten in unserer sonst so hektischen Welt. Auch das Werk <a new age> wusste zu überzeugen; auf die festliche Fanfare, kraftvoll gespielt, folgt ein lyrisches, langsames Thema; gekonnt wurden die beiden Elemente durch das ganze Werk variierend wohl dezidiert aufgenommen. Das Publikum dankte mit langanhaltendem Applaus. Es folgte <pasa­dena>, von Jakob de Haan, mit dem Saxophon-Solo gespielt von Jonas Ingold, gut eingebunden in das eindrucksvolle Spiel des Korps.

Ausser Programm aber nicht minder schön spielte das Flötentrio, bestehend aus Céline Flück, Nathalie Stampfli und Nadine Wyss.

Mit dem Stück <the glory of love>, ein wirkungsvolles Stück, von Johan de Meij gekonnt für Blasmusik arrangiert, vermochte die MG Flumenthal bei den Konzertbesuchern Emotionen auszulösen. Aus dem grossen Werk von Elton John wurden passende, wohlklingende Stücke gespielt: <nikita, blue eyes und don’t go breaking my heart>. Dominik Feier trug in diesem Stück das Trompetensolo präzis gespielt vor. In der Instrumentalversion von <Tränen lügen nicht> spielte Charles von Büren das Trompetensolo. „Hätten unsere Augen keine Tränen, hätte unsere Seele keinen Regenbogen“ - ein indianisches Sprichwort. Es folgten <the dancing snow­man>, eine leichte gefällige Melodie, gefolgt von der Hymne <celtic crest> von Christoph Walter, gleichsam das Finale des Konzertes. Beim Zugabestück <save the last dance for me>, mit dem Solisten Matthias Feier, übertrugen die Musikanten nochmals mächtige Klänge.

Den Moment geniessen, Alltags-Sorgen vergessen; die MG Flumenthal verstand es einmal mehr, mit einer stimmigen Mischung aus adventlichen Werken und Perlen der Musik die Anwesenden abzuholen und mitzunehmen; eine wunderbare Einstimmung auf Weihnachten. Und so beendete die MG Flumenthal das Konzert mit <Stille Nacht, heilige Nacht>.

(Toni Galliker)