Auch dieses Jahr war es wieder so weit, und am Montag, dem 9. Juli trafen wir, die Jubla Trimbach, uns am Bahnhof für das alltägliche Sommerlager. Als dann auf dem fliegenden Teppich zwei unserer Leiterinnen herbeigeschwebt kamen, war auch für den letzten unser diesjähriges Motto klar: 1001 Nacht.

Die beiden, Jasmin und Dalia namentlich, hatten nämlich ein Buch gefunden. Als sie es öffneten, änderte sich alles: Jasmin wurde plötzlich zur orientalischen Prinzessin und Dalia zu ihrer Kammerzofe, mitsamt den dazugehörigen Kleidern. Und die interessanteste Nachricht war, dass Jasmin in nur etwas mehr als einer Woche heiraten sollte! Ihre Zeit ohne einen Mann wollte sie aber noch geniessen, und so kam das Lager zustande.

Also gingen wir los Richtung Osten, nach Gretschins, eines der östlichsten Dörfer der Schweiz. Dort erwartete uns ein Lagerplatz mitsamt Schlafzelten auf Podesten, dem grossen Hauptzelt, dem Allegra, und sogar einem Bazarstand direkt auf Platz.

Und ob wir Spass hatten! Alles Mögliche trafen wir an. So eroberten wir schon am ersten Tag eine Burg, um die Wunderlampe eines Flaschengeistes zurückzuholen, der dann auch unser treuer Freund wurde und uns sogleich drei Wünsche gewährte. Am nächsten Tag besuchten wir einen Bazar und verloren all unser Geld, nur um es am nächsten Tag von einem Sultan zurückzuverdienen. Wir trafen Ali Babo und die Räuber, wanderten zwei Tage, feierten das Farbenfestival, bauten unsere eigenen Sanduhren und retteten einen vergifteten Reisenden.

Alle diese Abenteuer gipfelten schliesslich in die Hochzeit von Jasmin. Doch auch der Genie war verliebt, und so kam am Ende die Doppelheirat zustande, denn der Genie heiratete ausgerechnet Dalia, die Kammerzofe von Jasmin.

Nach diesen ereignisreichen zwei Wochen gingen wir nach Hause, glücklich und zufrieden.