Erwartungsvoll – teilweise schon vor dem Einsingen -  harrten die Heimbewohner der Gesänge, die da kommen sollten. Und sie wurden nicht enttäuscht. Wie gewohnt hatte die Dirigentin und Pianistin, Doris Däster, die Sänger fest im Griff. Hanspeter Schaub führte durch die einzelnen Liederblöcke. Die beiden Instrumentalisten aus dem Kreis der Sänger, Kurt Wälchli, Schlagzeug, und Walo Dick, Gitarre, setzten besondere Akzente.  Schwungvoll eröffnet wurden die Vorträge mit dem italienischen Liebeslied  „Senti cara Nineta“. Es folgten das charmante „La jardinière du roi“ und das bekannte Alte Guggisberglied (S’isch äbe e Mönsch uf Aerde). Ohrwürmer wie „Ramona“ und der „Fahrstuhl nach oben ist besetzt“ erinnerten die Heimbewohner an vertraute Schlager aus ihren Jugendjahren. Ihre Lippenbewegungen liessen erkennen, dass sie den Text teilweise sogar noch präsent  hatten.  Das schwermütige Lied „Nacht über Moskau“ nach einer russischen Volksweise und als Kontrast dazu der Klang eines geheimnisvoll  dahinfliessenden Bächleins „Le secret du ruisseau“ von Joseph Bovet folgten. Wer kennt nicht den humorvollen Evergreen von Mani Matter „Hemmige“?  Die Dirigentin hat das Lied originell und auch sehr schön arrangiert. Zum Abschluss erklangen  „Der Stärn“ nach einem Text von Franz Hohler, das russische Tibje Pajom und den mit Klatschen aus dem Publikum begleiteten Song „Heaven is a wonderful place“.

Freude bereiten war das Ziel des Auftritts. Und das ist dem Chor, wie Heimleiter Max Oser im Anschluss ausführte, gelungen. – Anschliessend feierten die Sänger mit Damen bei Speis und Trank und ausgelassener Stimmung den Jahresschluss im Saal des Heimes.

Kurt Ritter, Langendorf

Singen entspannt und labt die Seele. Neue Sänger sind jederzeit herzlich willkommen. Kontakt und nähere Informationen von Hans-Peter Schaub, Tel. 032 623 21 58. Wir proben jeweils montags von 20.00 bis 22.00 Uhr in der Aula Langendorf.

Weitere Infos unter www.mccl.ch