CVP Solothurn-Lebern

Lehrreicher Winteranlass der CVP Solothurn-Lebern in Selzach

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die mit Schweizer Holz gebaute, einladende Garderobe des Kindergartens

Neuer Doppelkindergarten in Selzach

die mit Schweizer Holz gebaute, einladende Garderobe des Kindergartens

Der Winteranlass war dieses Jahr der Bildung gewidmet. Als ideales Ziel bot sich der neue Doppelkindergarten in Selzach. Er wurde zu Beginn des neuen Schuljahres in Betrieb genommen und Ende August 2019 eingeweiht. Der Doppelkindergarten befindet sich wie die gesamte Schulanlage im Dorfzentrum. Thomas Leimer, Bauverwalter von Selzach, erläuterte den baugeschichtlichen und architektonischen Teil. Bei der Ausschreibung und beim Bau des Objektes legte der Selzacher Gemeinderat grossen Wert darauf, ausschliesslich einheimisches und lokales Holz zu verwenden, um so etwas zum Klimaschutz beizutragen.  Durch eine geschickte, praktische Bauanordnung benötigten die zwei Baukörper kein zusätzliches Land, da deren Dächer als Spielplatz dienen. An einem Modell des Wandaufbaus zeigte Thomas Leimer die Zusammensetzung der Aussenwände aus Massivholz. Die Fassadenschalung besteht aus Selzacher Holz. Alle Innenräume sind mit Holz ausgestattet, was ein angenehmes, wohnliches Klima vermittelt. Diskret eingebaute, schalldämpfende Platten zwischen den Deckenbalken garantieren eine ausgezeichnete Akustik.

Das durften die zahlreichen CVPlerinnen und CVPler selbst erfahren, als Hans-Peter Hadorn, Schulleiter Kindergarten Lommiswil und CVP-Gemeinderat von Selzach, im mit von den Kindern wunderbaren, der Saison angepassten Zeichnungen dekorierten Hauptraum über den pädagogischen Inhalt des heutigen Kindergartenunterrichts informierte. Der Neubau war nötig, weil der Kindergarten obligatorisch und ein fester Bestandteil der neunjährigen Grundschule geworden ist. Beim Eintritt sind die Kinder gut vier Jahre alt. Mit dem Lehrplan 21 bekommt der Kindergarten zudem konkrete Ziele: die Buchstaben lernen, Zählen bis 20, Gedanken und Ideen zusammenhängend erzählen können, Pflanzen und Tiere beobachten, Umgang mit der Schere usw.

Pro Kindergarten wurden etwa 230 m2 Holz verbaut. Die Kosten beliefen sich auf etwa 2,4 Mio. Franken und haben das Budget unterschritten.

Thomas Studer, Vizegemeindepräsident und Revierförster Leberberg, ist darüber erfreut, dass hier ein Bauwerk umgesetzt werden konnte, das der Gesellschaft viel bringt. Er dankte den Referenten mit einem Holzbrett aus Schweizer Holz.

Dank einer guten Zusammenarbeit der Arbeitsgruppe Kindergarten mit Behörden und Bauleuten ist ein eindrückliches Bauwerk entstanden, das an schönster Lage mit Blick auf die Alpen eine wunderbare Ambiance ausstrahlt.

Bei einem feinen Imbiss im nahen Restaurant Rössli genossen die Besucherinnen und Besucher ein gemütliches Beisammensein.

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