NLA-Handball

HSC qualifiziert sich in überragender Manier für die Finalrunde

Und wieder haben die Aarauer etwas zu feiern: Den Einzug in die Finalrunde

Der HSC Suhr Aarau hat am Samstagabend des 16. Dezember 2017 souverän und hochverdient die Finalrunden-Qualifikation geschafft. In der Schachenhalle liess der HSC keine Zweifel aufkommen, wer die Finalissima um den letzten Finalrunden-Platz gewinnen würde – und siegte schlussendlich 25:21.

Zum zweiten Mal hintereinander unter den besten sechs Teams des Landes zu stehen, vorzeitig für die Playoff-Viertelfinals qualifiziert zu sein – keine Selbstverständlichkeit, zumal, wenn man die Verletzungssorgen bedenkt, die zwischenzeitlich zu sieben Niederlagen (inklusive Cup) in Serie führten.

Ein weiterer Meilenstein eines Vereins, der geprägt von der Vergangenheit prädestiniert war, auch diese Situation zu meistern und es schlussendlich in überragender Manier tat. Die HSC-Familie hat erneut Grosses erreicht – herzlichen Dank an alle für den auf allen Ebenen entgegengebrachten Support, wir sind überwältigt!

Highlights :  HSC Suhr Aarau gegen St.Otmar St.Gallen 16.12.2017

Die Highlights der Partie des HSC Suhr Aarau gegen St. Otmar St. Gallen

 

Der Start in die alles entscheidende, letzte Hauptrunden-Partie der Saison 2017/18 gelang dem Team von Cheftrainer Misha Kaufmann nach Mass. Beflügelt vom Comeback gegen den TV Endingen drückte Milan Skvaril dem Spiel offensiv seinen Stempel auf, während der angeschlagene und vor der Partie für sein 100. Spiel im SHL-Dress des HSC Suhr Aarau geehrte Tim Aufdenblatten vorerst nur als Spitze der wiederum unwiderstehlichen 5:1-Abwehr fungierte und dies während sechzig Minuten überragend interpretierte.

Kein Mittel für Abwehr

Beim Stand von 3:0 in der 5. Spielminute (zwei Mal traf Skvaril selber, einmal legte er wunderschön ab auf seinen freien Kreisläufer Martin Slaninka) hatte Otmar-Interimscoach Vedran Banic genug gesehen und hätte sich wohl spätestens dann selber eingewechselt, wäre er nicht verletzt.

Erst weitere drei Minuten später gelang Severin Kaiser dann per Siebenmeter der erste Gästetreffer überhaupt und Simon Kindle betrat für den glücklosen Michal Shejbal das Spielfeld. Via 6:3 in der 18. Spielminute schafften die Gäste so, begünstigt von Zeitstrafen des Heimteams zwar den Anschluss, vermochten jedoch nicht bzw. nie aufzuschliessen.

Weil sie gar ihrerseits nun ebenfalls mehrere Zeitstrafen nahmen, konnte das Heimteam, jetzt auch offensiv mit Topscorer Tim Aufdenblatten bis zur Pause wieder auf 12:9 davonziehen und dabei gar die zweite Halbzeit noch während 28 Sekunden in doppelter und danach während einer weiteren Minute in einfacher Überzahl beginnen.

Diese Vorteile vermochte es jedoch nicht wie gewünscht auszunutzen. Aber die Gäste sollten bis zuletzt nie ein Mittel gegen diese überragende Abwehr finden, nicht einmal mit dem siebten Feldspieler. Wahnsinn, was das Team von Cheftrainer Misha Kaufmann auf den Punkt auf die Platte zauberte, welches Herz, welche Leidenschaft es bewies und wie sich dies auf die Schachenhalle übertrug, die diese Leistung mit einer unglaublichen Ambiance honorierte.

Die Konkurrenz ist gewarnt

Eine geschlossene Mannschaftsleistung, zu der jeder eingesetzte Akteur grosses beitrug und aus der Milan Skvaril und Tim Aufdenblatten herausstachen. Hinter dieser Defensive fühlten sich die Torhüter Mihailo Radovanovic und Dario Ferrante zudem sichtbar wohl und verdankten dies mit zahlreichen Paraden und abgekauften, freien Bällen.

Die Gäste, sie konnten einem beinahe leidtun, so überzeugend trat das Heimteam auf – so unwiderstehlich war es in Kombination mit seinem Heimpublikum während sechzig Minuten. So liess es die Ostschweizer nie näher als drei Tore herankommen und zog in der 52. Spielminute nach zwei verschossenen Siebenmetern von Milan Skvaril und dem zweiten gehaltenen Siebenmeter von Dario Ferrante final vom 20:17 zum 22:17 davon.

Das Märchen endete mit 25:21 ebenso hochverdient wie überzeugend. Was wäre möglich gewesen, hätte diese Mannschaft stets in Vollbesetzung antreten dürfen? Die Finalrunden-Konkurrenz, sie ist gewarnt vor diesem HSC Suhr Aarau – der nun mit grossen Ambitionen Ende Januar 2018 in die Finalrunde startet. Die Vorfreude, sie ist nach diesem Auftritt unglaublich gross.

Sie haben die Partie verpasst? Sehen sie es sich nachträglich im Livestream an:

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