Am Samstagmorgen um 9:00 Uhr trafen sich 18 Leiter, die vierköpfige Küchencrew und 37 motivierte Teilnehmer/innen am Bahnhof Hägendorf. Dort wurde endlich alle in das Lagermotto «Zirkus» eingeweiht und in sieben verschiedene Artistengruppen eingeteilt. Nach der kurzen Car Fahrt nach Altbüron betraten wir auf einem ausgerollten roten Teppich das grosse Zelt und starteten eine strenge und lustige Lagerwoche.


Während einem kurzen Fussballturnier statteten uns einige Artisten einen kurzen Besuch ab, um uns von ihren Zirkuserfahrungen zu erzählen. Die hungrigen Jung-Artisten konnten sich beim anschliessenden feinen Zmittag für den strengen Nachmittag stärken. Am Abend mussten sie dann die schwierige Aufnahmeprüfung bestehen, welche das Basteln eines tollen Zeitungsartisten, ein möglichst originelles Gruppenfoto, einen Fragebogen und eines Geschicklichkeitsparcours beinhaltete.


Nach der ersten Nacht konnten wir mehr oder weniger ausgeschlafen wieder das individuelle Jugi- und Getutraining starten. Am Nachmittag starteten wir in den Artistengruppen die Suche nach der roten Nase des Clowns Kevin, welche am Morgen plötzlich spurlos verschwunden war. Alle Artistengruppen erkämpften sich bei anspruchsvollen Postenaufgaben in ganz Altbüron verschiedene Gegenstände, um sich damit die Nase vom Dieb zurückkaufen zu können. Wie vermutet war der Panda, der beim Zmorge mit einem asiatischen Artisten der Zirkusgruppe einen Besuch abstattete, der gemeine Nasendieb. Nach dem Nachtessen gönnten wir uns keine Pause und starteten mit einem weiteren Postenlauf. Dabei standen die Herstellung von Sushi, ein schwieriges Leiter- und Zirkusquiz, sowie das Basteln eines Leiters auf dem Programm. Die Leiter waren sehr überrascht, welche herausragenden Kunstwerke unsere Artisten an jenem Abend zauberten.


Am Montag, zur Lagerhalbzeit, konnten wir nach dem erneuten individuellen Morgentraining und einem stärkenden Mittagessen die traditionelle Lager-Wanderung antreten. Der bewölkte Himmel wurde durch die vielen Clowns aufgeheitert, welche mit ihren originellen Kostümen die Wanderung begleiteten. Das Tagesziel war eine Waldhütte. Dort angekommen, mussten die einzelnen Artistengruppen versteckte Konfettistücke der jeweiligen Gruppenfarbe sammeln, um Zusatzpunkte für die Gruppe zu gewinnen. Nach einem feinen Schlangenbrot mit Schokoladenstücken, welches auf gesammelten Ästen über dem Feuer gebackt wurde, standen zum Znacht feine Hamburger auf dem Menüplan. Zurück in der Unterkunft, durften sich die Artisten auf das Lagerkino und feines Popcorn freuen. Passend zum Motto wurde der Film „Madagaskar“ abgespielt.


Am Dienstag gaben wir bereits den zweiten Tag unser selbst geschriebenes Lagerlied zur Melodie von „079“ zum Besten. Wir trainierten am Morgen unsere individuellen Sportarten und freuten uns dann am Nachmittag auf ein gemeinsames Spielturnier. Am Abend konnten wir schon in den grossen Zirkusgalaabend in Italien starten. Beim Apéro wurden noch die zehn Namen für den begehrten VIP-Tisch. Nach den gelungenen Vorführungen der Artistengruppen ging es bereits zum
nächsten abendlichen Programmpunkt, der Rangverkündigung. Zum Ausklang des letzten Abends durften es sich die Artisten am Zuckerwattestand, beim Schoggibrunnen und an der Bar gutgehen lassen.


So machte uns das letzte feine Mittagessen am Mittwoch fast wehmütig, dass unser Lager wieder so schnell vorbei war. Nach einem Spielenachmittag im Freien setzten wir uns alle müde und geschafft in den Car und begrüssten die Wartenden in Hägendorf mit unserem Lagerlied zur Melodie von „079“.


04.10.2018 / Nadine Christ