Letzten Samstag waren die Pfader wiedermal fleissig: einmal mehr führte die Abteilung Bettlach den Gute-Tat-Tag durch. Dabei geht es, wie der Name schon sagt, darum, für Mensch oder Umwelt etwas Gutes zu tun. Die Wölfe, das ist die jüngste Gruppe der Abteilung, kümmerten sich auch dieses Jahr um die Säuberung der Giglerbachs. Mit Abfallsäcken und Handschuhen bewaffnet sammelten sie den ganzen Nachmittag Müll aus dem Bachbett. Die Pfader hingegen halfen dabei, junge Tannen im Wald vor den Rehen zu schützen. Saftige, frische Tannenkronen sind beim Wild sehr beliebt und werden gerne abgeknabbert, was das Wachstum der jungen Bäume erschwert. Um dies zu verhindern, platzierten die Pfader etwas Schafswolle auf den Kronen. Weil sie sonst lauter Fell ins Maul bekommen, weichen die Rehe auf andere Nahrung aus. Kein Umweltprojekt, dafür etwas für die Menschen überlegten sich die Pios. Sie bilden die Vorstufe zu den Leitern und duften deshalb eine etwas schwierigere Aufgabe im Altersheim in Angriff nehmen. So rissen sie die Bewohner an diesem sonnigen Nachmittag mit einem Spaziergang aus dem Alltag. 

Alles in allem waren es drei typische Pfadi-Projekte, die die Kinder und Jugendlichen hoffentlich nebst dem Spass auch ein wenig sensibilisiert haben.