Landfrauenverein

Gretzenbach und Umgebung / die Landfrauen auf Reisen

megaphoneVereinsmeldung zu Landfrauenverein
..

Kürzlich trafen sich 28 muntere Landfrauen zum jährlichen Tagesausflug.

Pünktlich um 07:30 Uhr startete ein Car von Born Reisen Richtung Ostschweiz.  Auf der A1 erreichten wir ohne Stau unser erstes Etappenziel, Kemptthal.  Auf dem Golfplatz Kyburg wurden wir bei Sonnenschein mit feinem Kaffee und Gipfeli verwöhnt. Frisch gestärkt ging es via Toggenburg weiter nach Teufen im Appenzellerland. Unser Chauffeur Claudio führte uns sicher über eine schmale Strasse hinauf zum bekannten Restaurant Schnuggebock in dem die Zeit behutsam zurückgestellt wurde.

Der Apéro wurde uns im Käsekeller serviert und anschließend gab es in Grossmutters Restaurant das in verschiedene heimelige Räume aufgeteilt ist, das Mittagessen.  Es bestand aus Suppe, gem. Salat, Kartoffelstock, Hackbraten, versch. Gemüse sowie einem feinen Dessert. Wir wurden nicht etwa bedient, sondern wir mussten selber auftischen, schöpfen und am Schluss das Geschirr selber zusammenstellen, wie früher zu Grosis Zeiten. Während unseres Essens begleitete uns ein urchiger Appenzeller mit schöner Tracht auf seinem Hackbrett und die Wäschemagd Babette unterhielt uns mit Anekdoten.  Es war sehr unterhaltsam.  Nach dem Mittagessen konnten wir die Waldegg erkunden. Unglaublich was es da alles zu sehen gab: ein Tante Emma Lädeli, ein altes Schulzimmer (Tintelompe), ein Herrencoiffeur für die Rasur von früher, viele alte Utensilien und alles mit viel Liebe präsentiert. Auch Grosis offene Hosen und Hemden mit Spitzen fehlten nicht. Sogar die WCs (neu/alt) war der grosse Hit. In der alten Bäckerei (Ziträdli) gab es Holzofenbrot und andere Appenzeller Spezialitäten zu kaufen, es duftete herrlich. Auch draussen gab es viel zu erkunden z. B.: der Kräutergarten, der Waldeggstall mit den Ochsen Fritz u. Falk und den Heideschnucken Schafe, von diesen Tieren kommt der Name Schnuggebock.  Bei schönem Wetter kann man von der Waldegg aus die auf 986 Meter liegt, das ganze Alpstein Panorama sehen, aber leider war der Himmel etwas verhangen und der imposante Ausblick blieb uns verwehrt.

Die Zeit verrann viel zu schnell und wir mussten vom Schnuggebock Abschied nehmen. Unser nächstes Ziel war Appenzell, dort hatten wir Zeit zur freien Verfügung, um zu Lädele und alte Fachwerkhäuser zu besichtigen. Wer schon wieder Hunger oder Durst verspürte, konnte eines der vielen Cafés od. Restaurants besuchen und ein Stück vom feinen Schlorzifladen geniessen.

Pünktlich um 17 Uhr nahmen wir die letzte Etappe in Angriff. Claudio fuhr uns ruhig und sicher via Autobahn zu unseren Einstiegsorten zurück. Wir haben viel gesehen und viel erlebt und langsam sind wir zurück in die heutige Zeit angekommen!

Meistgesehen

Artboard 1