Kultur- und Freizeitkommission (KuF)

Fulenbacher SonnTalk mit viel Information und Witz

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Die Fulenbacher SonnTalk-Runde mit Moderator Alain Röllin in der Mitte

Die Fulenbacher SonnTalk-Runde mit Moderator Alain Röllin in der Mitte

SonnTalk kennt man ja vor allem als Fernseh-Sendung mit bekannten Menschen. Am letzten Sonntag erzählten im Fulenbacher Gemeindesaal am Kulturanlass „“SonnTalk“ die ehemaligen Fulenbacher Gemeindepräsidenten Eugen Kiener (von 1972 – 1985), Stephan Jäggi (von 1985 – 1997), Hugo Kissling (von 1997 – 2017) sowie der aktuelle Gemeindepräsident Thomas Blum (seit 2017) über ihre Amtszeiten. Und wer befürchtete, es würde ein langweiliger weil politischer Anlass wurde eines Besseren belehrt. Mit viel Fachwissen, aber vor allem auch mit viel Witz und anhand humorvoller Anekdoten erzählten die vier Magistraten unter der ausgezeichneten Moderation von Alain Röllin, seit 2018 Lehrer in Fulenbach, aus ihren Amtszeiten.

Ja, das war halt schon noch etwas anders, als man sich bis in die 1970er Jahren als Neuzuzüger in der Stube beim Gemeindepräsidenten zuhause anmelden musste. Auch moderne Wasseruhren, an welchen heutzutage ablesbar ist, wieviel Wasser jemand verbraucht hat, gab es zu jener Zeit noch nicht. Also musste man beim zuständigen Funktionär in der Allmend draussen den Wasserzins bezahlen. Dieser musste jedoch jeweils erst die Hühner vom Küchentisch verscheuchen, damit die Leute Platz hatten, um die Schulden bar zu begleichen.

Damals waren auch die Parteien bzw. die Parteizugehörigkeit in Fulenbach noch wichtig. Etwas, das während der Amtszeit von Hugo Kissling mehr und mehr abnahm, bis man teils gar nicht mehr wusste, wer jetzt welcher „Farbe“ zuzuteilen ist.

Aus den Schilderungen ging aber auch hervor, dass sich die Anforderungen – seien sie fachlicher oder zeitlicher Natur – geändert haben. Mit der Einführung des Ressortsystems und der gleichzeitigen Reduktion von früher 11 Mitgliedern im Gemeinderat auf nunmehr 7 Mitglieder ist es nicht mehr so einfach, Leute zu finden, welche sich für das Amt interessieren. Trotzdem betonte Thomas Blum, dass man kein Fachidiot sein müsse, um ein Gemeinderatsressort zu leiten.

Für Heiterkeit sorgte beim Schlusswort Eugen Kiener, als er das Volkslied „S‘ het deheim e Vogel gsunge“ anstimmte und vor allem die älteren Anwesenden, welche das Lied noch kannten, freudig mitsangen.

Der anschliessende Apéro bot dann eine gute Gelegenheit für weitere Gespräche und lustige oder interessante Anekdoten.

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