Verein Tier- und Naturfreunde

Frühlingsexkursion des VTN Erlinsbach

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Frühlingsexkursion VTN Verein der Tier- und Naturfreunde Erlinsbach

Am 1. Mai trafen sich 13 Interessierte Naturfreunde beim Parkplatz Gehren in Erlinsbach.

Wunderschönes, etwas frisches Wetter belohnte die Frühaufsteher.

Bereits beim Parkplatz führten junge, hungrige Staren einen Riesenspektakel auf und wurden gefüttert.

Werner Holliger führte uns über den Schiessplatz Gehren, der dank den militärischen Übungen nicht überbaut ist und auch nicht so regelmässig oft gemäht wird. Die Natur dankt dafür. Wir sahen symbolischerweise die Helmorchis, die auf lateinisch „Orchis militaris“ heisst. Ein immer wieder Freude bereitender Fund auf dem Schiessplatz Gehren weil er so passend ist.

Der Waldrand und die Wiesen in der Gehren sind immer wieder sehr schön anzusehen, werden sei doch mustergültig gepflegt.

Bereits beim kleinen Aufstieg sahen wir den Neuntöter, was W. Holliger erstaunte, denn er hatte ihn noch nicht so früh in der Jahreszeit erwartet. Ein Mäusebussard hockte auf dem Dach des Bauernhauses und wartete auf Mäuse. Blaumeisen und Tannenmeisen tummelten sich in den Tannen. Eine Goldammer sang ihr markantes Lied auf dem höchsten Punkt eines Busches. Weiter oben bei den Bunkern flog ein Pärchen Turmfalken vorbei. Zaunkönig, Zilpzalp und Kleiber erfreuten unsere Ohren. Wenn es möglich war stellte Werner Holliger die Vögel in seinem Fernrohr ein, und wir durften sie von ganz nah bewundern.

Beim ersten Bödeli angelangt, wurden wir mit einem wunderschönen Rundblick auf Erlinsbach und Küttigen belohnt. Kleine Nebelschwaden zogen dem Waldrand entlang. Die Sonne spiegelte sich in den Fensterscheiben der Häuser. Der Augenblick war fast magisch.

Rot- und Schwarzmilan zogen ihre Kreise.

Der Weg ging nun steil hinauf durch den Wald auf den Brunneberg. Das dortige Naturschutzgebiet gehört zum Jura-Waldreservat. Sehr schöne Magerwiesen mit Esparsetten, Wiesensalbei, Hornklee, Witwenblumen und Klappertopf begleiteten uns. Erste Schmetterlinge wurden entdeckt. Leider fanden wir den gesuchten Baumpieper nicht. Doch hörten wir den Ruf des Schwarzspechts, des Buntspechts, Grünspechts und auch der Berglaubsänger machte sich bemerkbar. Eine Merktafel des Natur- und Vogelschutzvereins Küttigen über die Magerwiese war sehr interessant und schön gemacht. Ein Feldhase hoppelte über den Weg.

Der Weg ging nun runter nach Küttigen. Bei einem Bauernhof schwirrten Rauchschwalben um unsere Köpfe, wohl einer der letzten Bauernhöfe in Küttigen. Zurück durch den Wald gings wieder in die Gehren. Es war ein sehr schöner Rundgang mit vielen interessanten Sachen, spannend erklärt von Werner Holliger, der über alles und jedes Bescheid weiss.

Zum Abschluss trafen wir uns im Restaurant Rössli wo wir unsere Erlebnisse bei einem Kaffee noch vertiefen konnten.

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