Der Gründonnerstag markierte den Start für das alljährliche Trainingslager des Faustball Neuendorfs. Frühmorgens wurde die Reise nach Italien, ins Südtirol, in Angriff genommen. Schon bald musste die Fahrt aufgrund einer Fahrzeugpanne unterbrochen werden. Nach einem ersten Besuch in einer Autogarage und einer lückenfüllenden Kaffeepause, konnte die Reise fortgesetzt werden. Jedoch verhinderte der aufsteigende Rauch aus der Motorhaube die Weiterfahrt und man liess den Kleinbus am Autoverlad Vereina ersetzen. Dies kostete den motivierten Faustballerinnen und Faustballern wertvolle Trainingsstunden. Das Hotel in Meran erreichte man anschliessend ohne weitere Probleme. Der Trainingsplatz und die Felder waren schnell aufgestellt, trotzdem mussten auf die Trainingseinheiten am Nachmittag aus zeitlichen Gründen verzichtet werden. Das Nachtessen genoss man jeweils in verschiedenen Restaurants und das Zusammensein gab meist Anlass für hitzige Diskussionen und viele lachende Gesichter in der schon fast familiären Atmosphäre.

Das leichte Morgen-Footing bildete den täglichen Start in den Trainingsalltag. Nach dem Frühstück begab man sich auf den Sportplatz, wo die jeweiligen Trainingseinheit vom  Trainer, Yanik Nützi, abgehalten wurden. Auch das Wetter schien den Neuendörfern wohl gesonnen gewesen zu sein. Nach viel Einsatz genossen die Spielerinnen und Spieler vor dem Nachtessen jeweils ein paar Stunden Freizeit. Auch der traditionelle Ausgang im Nacht-Club „Apres“ bot nicht nur Abwechslung zu den Trainingseinheiten, sondern war auch die Gelegeneheit, um den Teamgeist aufzubauen, schmieden von Anekdoten und kleinen legendären Tanzeinlagen einiger Vereinsmitglieder. Der Samstag stand ganz im Zeichen des Matches am Nachmittag zwischen Neuendorf und Vordemwald. Dabei konnte das Geübte in die Praxis umgesetzt werden. Das Training am Sonntag war für einige Spieler und Spielerinnen ein kräftezehrender Abschluss. Das letzte Mal legte man sich nach einer langen Tanznacht schlafen und es ging am Montag mit vielen schönen Momenten und Erfahrungen im Rucksack, vielen Laufmetern in den Beinen und unvergesslichen Erinnerungen in den Köpfen wieder nach Hause.

Zu guter Letzt soll an dieser Stelle ein grosses Dankeschön an den Trainer und an Andy Schenker, Organisator, gerichtet werden. Auch dieses Jahr war das Trainingslager wieder super organisiert und durchgeführt worden. Wir schätzen das unglaubliche Engagement mit den vielen investierten Stunden, um jedes Jahr ein unvergessliches Trainingslager geniessen zu können.