Obst- und Gartenbauverein Lostorf

Eine etwas andere Chabishoblete 2020

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Der gesellige Herbstanlass des Obst-und Gartenbauvereins lockte bereits zum sechsten Mal zahlreiche Besucher an die diesjährige Lostorfer Chabishoblete.

Dieses Jahr war es aber etwas anders als all die vorangegangenen Jahre. Wegen Corona hat der Vereinsvorstand den Anlass mit einem Schutzkonzept durchgeführt. Gesichtsmasken, Einweghandschuhe, Abschrankungen, Präsenzlisten und viel mehr Platz zum Chabiskneten war die Devise. Mit all diesen Massnahmen konnte sichergestellt werden, dass die Chabishoblete mit ruhigem Gewissen durchgeführt werden konnte. Bisher konnte bloss ein Anlass in diesem Vereinsjahr durchgeführt werden, deshalb war es ein grosser Wunsch, den Mitgliedern und der Bevölkerung in Lostorf und der Region wieder einmal etwas zu bieten. Gross war dann die Freude der Organisatoren, dass die Bevölkerung der Einladung gefolgt ist. Wenn auch einige den gehobelten Chabis mit nach Hause nahmen und dort verarbeiteten, so war es ein gutes Gefühl zu sehen, dass sogar noch etwas mehr Weisskohl verarbeitet wurde, als im Vorjahr. Ja es gab sogar Besucher aus Engelberg (OW) und Bern, die extra zu diesem Anlass nach Lostorf pilgerten.

Das Areal der Gemüse Grob in Lostorf eignete sich ideal für diesen Anlass. Es war genügend Platz vorhanden, und das erst noch im Trocknen, was zwar nicht nötig war, da Petrus scheinbar ein Sauerkrautliebhaber ist. Mit einem grossen Chabishobel war man dann auch für einen Grossansturm gewappnet, um das gesunde Gemüse in Sekundenschnelle fein säuberlich zu schneiden. Es wurde gestampft und geknetet und das Matschen im frischen Chabis bereitete allen sichtlich Vergnügen. Einige Besucher nutzten die Gelegenheit, gleich mehrere Gläser Sauerkraut als sympathisches Weihnachtsgeschenk zu füllen. Es gab aber noch mehr zu sehen, denn nebst Sauerkraut wurden auch frische Äpfel zu leckerem Süssmost gepresst. „Die Kinder erhalten hier einen Einblick in die traditionelle Herstellung von Süssmost und Sauerkraut. Das Wissen über die Produktion dieser Nahrungsmittel soll nicht verloren gehen, sondern an die jüngere Generation weitergegeben werden“, so Stefan Schenk, Präsident des Obst- und Gartenbauvereins Lostorf.

Auf die Festwirtschaft wurde dieses Jahr aus Sicherheitsgründen verzichtet. Es gab aber trotzdem eine kleineVerpflegungsmöglichkeit auf Spendebasis. So konnte der kleine Durst gestillt und unter Einhaltung der Hygienemassnahmen trotzdem die Geselligkeit gepflegt werden. Mit Anlässen wie der Chabishoblete will der Verein nicht nur Wissen weitergeben, sondern die Geselligkeit pflegen. Der Vorstand bedankt sich an dieser Stelle für das Vertrauen und die Treue, welche die Bevölkerung der Vereinsführung entgegen bringt.

                                                                                                                       (Damiano Cagnazzo, OGVL)

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