Am 20. Oktober 2018 fand in Solothurn die Kantonskonferenz der Jungwacht Blauring Kanton Solothurn statt. Vertreter aus allen Teilen des Kantons trafen sich und diskutierten über die Zukunft des Verbands auf kantonaler Ebene. Nur gerade eine Woche später, am 27./28. Oktober 2018, fanden sich ebenfalls in Solothurn über 150 Personen für die Generalversammlung von Jungwacht Blauring Schweiz zusammen. Darunter Delegierte, die vor Ort über die künftige Förderung des Angebots «Jublinis» – 5 bis 7-jährige Kinder in Jungwacht Blauring – und Weiteres abstimmten. Erstmals fand in diesem Rahmen auch ein Netzwerktreffen statt. Nationale Partnerorganisationen wie die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV), die Schweizerische Bischofskonferenz (SBK) und die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) waren dabei. Im Mittelpunkt standen zudem vier neuerarbeitete Ausbildungsbroschüren, die Begleitpersonen in ihrem Jubla-Engagement unterstützen.

Geschäftlicher Teil: Delegierte setzen sich für die Förderung des Angebots «Jublinis» ein

Im Rahmen der kommenden Mehrjahreszielperiode von Jungwacht Blauring will der Verband neue Zielgruppen erreichen und neue Angebotsformen stärken. Dazu gehört unter anderem auch das Angebot «Jublinis». Dieses ermöglicht Kindern bereits ab fünf Jahren in Jungwacht Blauring einzutauchen und von einer ganzheitlichen Förderung umgeben von Spiel und Spass zu profitieren. Der Kinder- und Jugendverband erhofft sich dadurch einerseits, künftig mehr Kinder zu erreichen; andererseits fördert er damit die altersgerechte Gestaltung seines Programms in den lokalen Gruppen.

Eine weitere Zielgruppe, die Jungwacht Blauring Schweiz in den kommenden Jahren verstärkt angehen will, sind seine ehemaligen Mitglieder. Sie tragen trotz Austritt aus dem aktiven Jubla-Alltag noch immer Lebensfreu(n)de in sich.

Netzwerktreffen: Jubla-Aktive und Jubla-Partner verfolgen ihre gemeinsamen Interessen

Jungwacht Blauring Schweiz darf auf die Unterstützung von unzähligen Partnerorganisationen zählen. Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) mit den Projekten Varietà und Voilà, die Schweizerische Bischofskonferenz (SBK), die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) und viele mehr kräftigen die Arbeit für eine sinnvolle Freizeitgestaltung unserer Jugend immer wieder aufs Neue. «Wir sind dankbar, so starke und zuverlässige Partner an unserer Seite zu wissen. Ohne sie hätte die Kinder- und Jugendarbeit einen schweren Stand,», so Silvio Foscan, Co-Präsident Jubla Schweiz. Die Zusammenarbeit bedingt einen regelmässigen Austausch. Das Netzwerktreffen der Jubla Schweiz fördert diesen Austausch – und lässt zu, dass Jubla-Aktive und Jubla-Partner für einmal Raum und Zeit zum Kennenlernen und Weiterverfolgen von gemeinsamen Interessen haben.

Ausbildungsbroschüren: Kursleitende, Begleitpersonen und Verbandsaktive steigern Qualität an der Basis

Die Arbeit von Jungwacht Blauring stützt sich im Gros auf Ehrenamtlichkeit. Über 9‘000 jugendliche Leitende engagieren sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich für das Angebot «Jubla». Unterstützung erhalten diese Jugendlichen von erwachsenen Begleitpersonen sowie von im Verband aktiven jungen Erwachsenen. Ausserdem holen sich die jungen Leitenden in Aus- und Weiterbildungskursen das notwendige Rüstzeug, um mit Kindern sichere und abwechslungsreiche Aktivitäten durchführen zu können. Damit dieses System funktioniert, bilden sich auch Kursleitende, Begleitpersonen und Verbandsaktive regelmässig weiter. Ihre Ausbildung stützt sich künftig auf die vier neuerarbeiteten Broschüren «schub.verbandsarbeit», «schub.kurse», «schub.begleiten» und «schub.glaubenleben». Im Rahmen des Netzwerktreffens fand die Vernissage der mehrheitlich ebenfalls ehrenamtlich erarbeiteten Ausbildungsunterlagen statt.