Bereits nach wenigen Minuten sahen die Zuschauer, dass das Spiel wohl nicht die gleiche Dynamik haben wird, wie dasjenige in Zürich. Der SCD begann wie gewöhnlich etwas nervös. In der 5. Minute kam das Heimteam dann aber durch Carla Hager zu ihrer ersten Torchance.

Alleine vor der Torhüterin verpasste Carla das 1:0. Dies war für lange Zeit die letzte Chance, ein Tor zu erzielen. Das Spiel fand mehrheitlich in der Mitte des Feldes statt. Da die Femina Kickers aus Worb auch nicht ihren besten Tag hatten, plätscherte das Spiel dahin.

Freistösse stellten einzige Gefahr

Zwar versuchten die Derendingerinnen durch die Mitte und über die Seite vors gegnerische Tor zu kommen. Da die Pässe aber zu ungenau waren, endeten diese Versuche meistens mit einem Fehlpass beim Gegner. Gefährlich wurde es einzig durch die diversen Freistösse auf beiden Seiten.

Diese ergaben aber auch keine zwingenden Torchancen, fanden die Bälle doch den Weg ins Tor nicht. Entweder konnten die Torhüterinnen die Bälle fangen oder die Bälle flogen knapp bis deutlich am Tor vorbei. So endete die 1. Halbzeit beim gerechten 0.0.

Nach dem Wechsel wurde es spannend

Die 2. Halbezeit begann dann etwas besser. Das Heimteam war bemüht, aus den Fehlern der 1. Halbzeit zu lernen, an der Umsetzung haperte es aber noch. Die Spritzigkeit und die Dynamik fehlten.

In der 62. Minute kam es zum ersten Wechsel bei den Derendingerinnen, Aline Bühler wurde durch Jasmin Bosshard ersetzt. Ein paar Minuten später sah man den Ball schon fast im Worber Tor, aber eben nur fast. Lina Schläfli konnte einen Befreiungsschuss durch nachsetzen erobern, der Abpraller kullerte dann vom Innenpfosten der Linie entlang von welcher die Torhütern den Ball durch zurückeilen gerade noch halten konnte.

Hundertprozentige Chance vergeben

Dies war eine déja-vu vom letzten Spiel. Im Gegenzug kamen dann die Worberinnen zu einer 100%-igen Chance, alleine vor dem Tor schoss sie aber weit darüber. In der 73. Minute war das Spiel für Alana Burkhart zu Ende, sie wurde durch Sofia Camprubi ersetzt.

Von ihren Abwehrkolleginnen etwas im Stich gelassen konnte Annina Sommer knapp nicht verhindern, dass die eingewechselte Aline Guillet aufs Tor schiessen konnte, so kam es zur Führung von Worb. Die Worberinnen drückten nun vermehrt und wollten das 2. Tor.

Letzte Bemühungen retten die Mannschaft nicht

Trainer Urs Bühler versuchte dann durch Umstellung, Rebeka Müller rückte in den Sturm vor, doch noch den Ausgleich zu erreichen. Doch alle Bemühungen nützten leider nichts mehr. So pfiff der Schiri die Partie mit einem nicht ganz verdienten 0:1 ab. Dass die Derendingerinnen nach dem Spiel enttäuscht waren, ist nachvollziehbar.

«Wir werden diese unglückliche Niederlage gegen den Leader der NLB wegstecken, die Lehren daraus ziehen und uns auf die nächsten Spiele fokussieren. In diesen Momenten hilft uns jetzt der gesunde Teamspirit in unserem jungen Team!» meinte der Trainer Urs Bühler nach dem Spiel.