Solothurner Turnverband SOTV

Der neue Regionalturnverband ist startklar, es fehlt noch ein Pilot

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An der diesjährigen Präsidenten-, Leiter- und Jugendleiter-Konferenz des derzeit «gegroundeten» Regionalturnverbandes Olten-Gösgen zeigte sich: Es sind viele willige Crew-Mitglieder vorhanden, die den Regionalturnverband wieder abheben lassen wollen. Noch fehlt aber ein Pilot, um definitiv zu starten.

 «Ich spüre ein Kribbeln in der Luft», sagte Antje Lässer, Präsidentin des Solothurner Turnverbandes (SOTV), welche am Mittwochabend durch die Präsidenten-, Leiter- und Jugendleiter-Konferenz des Regionalturnverbandes Olten-Gösgen (RTVOG) in Hägendorf führte. Letztes Jahr waren auch die letzten verbliebenen Mitglieder des Vorstandes des Regionalturnverbandes zurückgetreten, nachdem der RTVOG-Vorstand schon längere Zeit mit Vakanzen zu kämpfen hatte. Letztes Jahr war die Situation dermassen prekär geworden, dass die Verbandstätigkeit komplett auf Eis gelegt wurde. «Nun zeigt sich, dass ein grosses Interesse vorhanden ist, dass etwas passiert», so Lässer vor 48 Vertreterinnen und Vertretern von 25 Vereinen.

Die Willigen

Was ist passiert? Seit der letzten Delegiertenversammlung trafen sich auf die Initiative von Beni Herzig, dem Präsidenten des TV Kienberg, interessierte Vereinsmitglieder, um das mögliche weitere Vorgehen zu bestimmen. So konnten mehrere mögliche Crew-Mitglieder für die «Air RTVOG» gefunden werden. Für die Technische Leitung würde sich Michael Fürst (TV Gunzgen) zur Verfügung stellen, im Bereich Geräteturnen würde er unterstützt von Nadine Christ (STV Hägendorf), im administrativen Bereich von Therese Nyffeler (TV Fulenbach). Die Jugend-Abteilung möchte Lukas Herrmann (STV Hägendorf) übernehmen, zwei junge Frauen (Andrea Jäggi, TV Boningen und Alina Barrer, TV Fulenbach), könnten sich vorstellen, ihn zu unterstützen.

Zwei frühere Vorstandsmitglieder würden auch im neuen Vorstand weiterarbeiten: Hansi Burren (TV Kienberg) würde sich wieder um den Bereich Spiele kümmern, Wulf Wessel (TV Fulenbach) um die Finanzen. Da sich Wulf Wessels berufliche Situation jedoch demnächst möglicherweise ändert, wird aber voraussichtlich auch der Posten des Finanzchefs frei. Wessel würde seinem Nachfolger weiterhin unterstützend zur Seite stehen. Auch für die Administration ist eine Interessentin angefragt worden. Grosser offener Posten ist derjenige des Piloten oder der Pilotin. «Auch ein Co-Präsidium wäre denkbar», erklärte Lässer.

Auflösung «keine Option»

Aus der Runde kam die Frage, was denn passiert, wenn das Präsidium bis zur Delegiertenversammlung am 3. November in Lostorf nicht besetzt werden kann. SOTV-Präsidentin Antje Lässer antwortete: «Dann würde der RTVOG aufgelöst, es gäbe keine Anlässe mehr.»

«Das ist keine Option», entgegnete Beni Herzig prompt, was Lässer nur allzu gern mitträgt. Er rief alle Interessierten dazu auf, sich für das nächste Treffen des möglichen künftigen Vorstandes zu melden, um eine Lösung zu finden. «Lassen wir den RTVOG wieder abheben», bat Lässer inbrünstig

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