Guggemusig Müüs Trimbach

Der etwas andere Jahresabschluss bei der Guggemusig Müüs

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Dass COVID-19 sich der Schweiz nähert, wussten wir schon an der Oltner Fasnacht, doch in welchem Ausmass uns das Virus kurz darauf noch überrollen und einschränken sollte, hat nicht nur die Müüs unerwartet getroffen. Der FUKO-Abend, kurz nach der Fasnacht, wurde bereits abgesagt, doch da durften wir noch in unserer kleinen Gruppe im Müüs Lokal den Saison Abschluss feiern und unter Hygiene- und Abstandsmassnahmen noch eine gemeinsame Sitzung durchführen. Doch dann war Schluss. Vermietungen des Mülos wurden bis auf weiteres storniert, fortan fanden Vorstandssitzungen nur noch Online statt, wir Mitglieder wurden vom Vorstand auch immer wieder gebeten die Massnahmen ernst zunehmen und einzuhalten und das alles, wo die Müüs doch gerade jetzt den Jahresabschluss abhalten und gleichzeitig die Vorbereitungen fürs Jubi-Jahr anlaufen sollten. Alles auf Stop!

Ende April hielten wir aber doch, um das Vereinsjahr abzuschliessen, unsere Mitgliederversammlung ab, zum ersten Mal allerdings nicht in einem, sondern in ca 25 Räumen und getrennt voneinander. Per Videokonferenz schalteten wir uns aus dem Wohnzimmer, der Küche, dem Home Office oder dem Garten zu. Es war spannend, alle mal auf diese Weise zu sehen und zu beobachten. Da sass mal ein Hündchen mit auf dem Schoss, da lief mal ein Kind oder der halbnackte Ehemann ins Bild, ja so war’s dann mit der Konzentration schnell mal vorbei. Aber unsere Präsidentin führte unbeirrt durch die Traktanden, welche wir wegen Corona etwas schmälern mussten. In der Hoffnung, dass wir uns im Juni wieder im Vereinslokal treffen dürfen, wurden die Wahlen oder Anträge bis dahin vertagt. Den Jahresbericht, die Finanzen, das Budget etc wurden jedoch vorab elektronisch verschickt, aber auch in der Konferenzschaltung nochmals aufgezeigt, sodass wir doch abstimmen, fragen, diskutieren und absegnen konnten.  Nichts zu diskutieren gab es bei der Aufnahme der 5 Neumitglieder, aber ein grosses Fragezeichen steht noch beim Jahresprogramm. Was kann, was kann nicht durchgeführt werden? Und wenn dann doch wieder, in welchem Rahmen können Proben oder Events abgehalten werden? Was kann geplant und vorbereitet werden und wo braucht es einen Plan B und wie soll der dann aussehen? Fragen über Fragen, die nicht nur die  Müüs noch über Wochen oder Monate begleiten werden. Dank dem guten finanziellen letzten Jahr, brauchen wir uns diesbezüglich im Moment keine Sorgen machen und trotzdem haben wir uns entschieden, generell das nächste Vereinsjahr etwas schlanker zu durchgehen. Lassen wir also die Schokolade (resp. fetten Käse) beiseite.

Doch das wichtigste ist, dass wir ein Ziel haben und dies, wann dann auch immer, wieder verfolgen und die Arbeiten dazu aufnehmen werden. Bis dahin halten wir uns an die Vorschriften, schalten zwei drei Gänge runter und freuen uns, wenn wir dann wieder die Möglichkeit bekommen, gemeinsam an einem Tisch zu sitzen, gemeinsam zu werken, gemeinsam zu proben, gemeinsam zu plaudern und einfach wieder gemeinsam und nicht mehr alleine sein müssen. Denn das ist ja, was unseren Verein ausmacht. Die Gemeinsamkeit.

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