Die diesjährige Abendunterhaltung stand ganz im Zeichen der "bodeständigen" Turner und Turnerinnen. Wohin man in der Mehrzweckhalle in Subingen blickte sah man "urchiges", "bodeständiges", "schwiizerischs" oder anders gesagt alles war "swissmade" eingerichtet. An der Kasse wurde man im Edelweisshemd begrüsst, die Tombola wurde von rüstigen Damen in einer Tracht geführt. Lose verkauften junge Damen und Herren im schweizer T-Shirt und angezogen mit den weissen Hemden und den roten Halstüchern beim Service der Essen und Getränke konnte man meinen, die "Chesslette" stehe vor der Tür. In der "Kafistube" liess man sich von heissen Getränken und Kuchen verwöhnen, auf der Speisekarte sorgten kalte und warme Schweizer Gerichte für manchen kulinarischen Höhenflug. In der Bar gönnte sich ein Mancher noch einen „Absacker“. Wer es etwas ruhiger mag, gönnte sich in der Wybar ein Cüpli oder ein Glas Wein.

Unter dem Motto "bodeständig swissmade" stand natürlich auch der turnerische und schauspielerische Teil. Beginnend mit einem Alphornsolo und anschliessendem Örgeliklang wurde die Abendunterhaltung eingeläutet. So begann die Geschichte um Lotti, welche ein Beizli führt und ihre Tochter Melanie, welche nur noch Augen für ihren Freund Flöru hat. Die mit Witz gespielten Rollen leiteten jeweils die nächsten turnerischen Darbietungen ein, welche nur von schweizerischen Musikkünstlern begleitet wurden, ausser beim Ausschnitt der Wettkampfprogramme. Für manche Überraschung war gesorgt, wurde doch das Beizli von Japanern, Bikern, einem Jodlerchörli, Schlachtenbummlern und noch vielen mehr besucht, was zwischendurch zu verzwickten Situationen führte und die beiden Herren von "18 18" mit ihren genialen Lösungsvorschlägen zum Vorschein brachte. Die turnerischen Darbietungen wurden von einem Alpaufzug, den Herren von "18 18" oder sogar von Stargast Francine Jordi begleitet.

Die Aufführungen neigten sich jeweils mit der Jungbürgerfeier von Flöru dem Ende zu und abschliessend versammelten sich jeweils alle Turner und Turnerinnen, ob jung oder jung geblieben, auf der Bühne um den Leitern, Schauspielern, Souffleusen, Technikern, Sponsoren, Tombola, einfach allen Helfern welchen diesen tollen Anlass möglich machten, aber vor allem den Zuschauern sowie den beiden Revueschreiberinnen Flury Monika und Tschumi Renate zu danken. Somit war die Vorführung zu Ende und ein Jeder ging mit einem lachenden, aber auch weinenden Auge, dass die Abendunterhaltung 2013 schon vorbei war, nach Hause. Aber eins ist klar: so viel „bodeständiges“ auf einmal wird so schnell nicht mehr wieder gesehen.

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