Anno 1291 den Mythen auf der Spur

Das Zeltlager der Blauring & Jungwacht Trimbach

Das alljährliche Sommerlager der Jubla Trimbach steht vor der Tür und das Abenteuer kann losgehen. Als Zeitreisende wollen wir zusammen mit Professor Dr. Dr. Dr. Zweistein die Schweizer Geschichte erkunden. Klingt doch fantastisch!

Kaum angekommen wird auch sofort die Zeitmaschine angeschmissen. Mit viel Getöse, Geratter und einem lauten Knall poltern wir in der Zeit zurück! Doch etwas geht gewaltig schief. Wir landen im Jahr 1315 und werden unglücklich verwickelt in die schreckliche Schlacht am Morgarten. Mit vereinten Kräften gelingt uns in letzter Minute die waghalsige Flucht in die Maschine – das war knapp! Doch leider ist diese alte Lotterkiste defekt und schickt uns willkürlich in die verschiedensten Epochen und nicht ans gewünschte Ziel. So setzen wir uns im Jahr 1971 für das längst überfällige Frauenstimmrecht ein oder helfen den ausbeuterischen Herrn Alfred Escher und Louis Favre beim Sprengen des Gotthardtunnels. Doch als uns die Zeitmaschine dann in die Zukunft schickt, ins Jahr 2199 genau gesagt, haut es uns vor Schreck beinahe die Bratwurst aus der Rösti. Ein hinterhältiges Trio bestehend aus einem Deutschen, einem Franzosen und einem Italiener, welches uns seit Beginn unserer Reise verfolgt, hat den Rütlischwur verhindert und das Volk versklavt, das dürfen wir nicht zulassen. Nun haben wir ein Ziel. Wir müssen die Zeitmaschine reparieren und ins Jahr 1291 reisen um sicherzustellen, dass unsere geliebte Schweiz gegründet wird! Ein Abenteuer jagt das nächste, während wir gemeinsam mit Wilhelm Tell und Professor Zweistein ratternd durch die Zeit klappern. Schlussendlich können wir tatsächlich beim historischen Rütlischwur, die Geburt unseres geliebten Landes feiern. Noch ein, zwei Strapazen hinter uns gelassen und die Zeitbüchse spediert uns allesamt zurück ins Jahr 2018 und somit endet unsere atemberaubend magische Reise begleitet von Freunden, Lagerfeuern, Mut und Tapferkeit.

Mit dem Gepäck voller Geschichten und dem Herzen bis zum Rand gefüllt mit Erinnerungen verabschieden wir uns.