Um 7:30 Uhr trafen sich die Turner der Aktivriege Hägendorf für ihre diesjährige Riegenreise. Unser Organisator, Rekrut Timo Herrmann, war nicht von Anfang an dabei. Sein Stellvertreter Lukas Herrmann führte uns aber trotzdem souverän an. Das Wetter war ausgezeichnet und wir begannen unser Abenteuer mit einem Trunk.

Wir waren nie darüber informiert worden was heute geschehen wird, deswegen mussten wir uns komplett auf Lukas verlassen. In der Nähe von Au am Zürichsee stiegen wir aus und bevor wir den Spaziergang am See entlang in Angriff nahmen, musste ein Bier zur Motivation gekauft werden. Wir sollten auf die Halbinsel Au laufen, Laufzeit ca. 1 Stunde 20 Minuten. Gefühlt nach nicht einmal der Hälfte kam ein Beachvolleyball Feld in Sicht und da schlug das Turnerherz höher. Nach einer Pause und einem vernichtenden Sieg der jüngeren Turner zogen wir weiter.

In Au trafen wir auf Timo und setzten unsere Reise gemeinsam fort. Jetzt hiess es wieder zugfahren biss unser Rekrut Herrmann den Befehl zum Aussteigen gab. Wir waren irgendwo im nirgendwo ausgestiegen, doch wenig später fanden wir uns in einer Paintball-Arena wieder. Manche Mittglieder hatten leider nur Flipflops dabei, weil in den Informationen nur «Schuhe die dreckig werden dürfen» gestanden hatte. Aber diese Hürde konnte gemeistert werden und die Action konnte los gehen. Natürlich wurde auf Schutzrüstungen verzichtet, jedoch wären einige nicht unfroh gewesen, wenn sie einen gewissen Schutz gehabt hätten.

Danach zog es uns nach Rapperswil in die Jugi und später zum Baden in den See. Natürlich hat unser Organisator durch seine Beziehungen im Militär die Patrouille Swiss engagiert, ein wahres Spektakel. Nach dem Badespass gings dann ab ins Vergnügen. Nachdem wir das Essen am Seefest genossen haben, gab es ein riesiges Feuerwerk, das sogar auf Musik abgestimmt war. Den Rest des Abends verbrachten wir damit das Fest zu geniessen.

Am nächsten Morgen haben wir das Morgenessen in der Jugi genossen und haben den Rest des Tages der Regeneration für Körper und Seele gewidmet. Dies taten wir am See. Beachen, Schwimmen, Liegen und Essen waren die Tätigkeiten. Wir kamen alle wohlbehalten am späteren Nachmittag in Hägendorf an.

Ramon Wick, 12.08.2018