Turnverein

Abendunterhaltung des Turnvereins Satus Lostorf

megaphoneVereinsmeldung zu Turnverein

Die Satus-Turnerinnen und -turner präsentierten unter dem Motto „live us Lostorf“ die schönsten Seiten des Dorfes. Die zahlreichen Besucher erhielten tolle Einblicke in das vielseitige Dorf- und Vereinsleben.

Der Turnverein startete mit einem ungewöhnlichen Einstieg in den Unterhaltungsabend: Riesige Abfallberge dominierten die Bühne. Nicht lange, denn die Kleinsten des Turnvereins entsorgten mit viel Enthusiasmus als „Ghüdermanne" in Rekordzeit die Müllsäcke und unterstrichen so das saubere Image des Dorfes.

Die prächtige Landschaft rund um Lostorf bietet viel Potential zur körperlichen und geistigen Erholung. Dies wissen nicht nur die Einheimischen, sondern auch die vielen Wanderer, die man im Dorf antrifft. Mit „Stöcken im Takt" zeigten die Turnerinnen zu rockigen Klängen von „Gotthard", dass Lostorf auch ein idealer Ausgangspunkt für die Trendsportart „Walking" ist. Mit den Nummern „Landlust", „Strassentanz" und „Gymnastik macht Freud" präsentierten die Vereinsmitglieder einige anspruchsvolle Choreographien und durchwegs fröhliche Gesichter. Dass die Dorfjugend auch ziemlich viel drauf hat, zeigte die Mädchen-Jugi mit zwei schnellen Tanznummern.

Lebendige Touristenmagnete
Zum Dorf gehören sowohl das Schloss Wartenfels wie auch die Bädertradition. Ersteres kann, dank einer umfassenden Renovation, neuen Glanzzeiten entgegen sehen und wurde von der Knaben-Jugi mit fliegenden Rittern, Purzelbäumen und Trockeneis imposant inszeniert. Dass das Lostorfer Wasser momentan nur zuhause in die Badwanne fliesst und kein Thermalbad füllt, beschäftigte die Turnerinnen. Im Programmteil „Rezeption" bereiteten sie sich schon mal auf die Wiedereröffnung vor. Sie nahmen unzählige Buchungen entgegen, tippten diese auf Schreibmaschinen und wirbelten mit und ohne Stühle rasant über die Bühne.

Leggins-Parade
Für viele Lacher sorgte die Nummer „Stammtisch-Turner". Alle, die ihre persönlichen Fotos aus den 80-er Jahren verbrannten, machten dies entweder wegen den furchtbaren Schulterpolstern oder den unmöglichen Leggins. Die männlichen „Jane Fondas" holten die hautengen Hosen und sonst noch allerlei Schlimmes vom Estrich, turnten damit eine Parodie und sorgten so für einen von vielen Höhepunkten im Programm.

Herzliche Gastfreundschaft
Der perfekt organisierte Anlass zeigte die vielen Facetten des Dorfes und seine lebendige Gemeinschaft. Die Nummern wurden mit angenehm rockigen Klängen begleitet und unterhaltsam moderiert, so dass es nie langweilig wurde. Eigentlich ist es schade, dass der nächste Satus-Unterhaltungsabend erst wieder in drei Jahren ist.

Text und Fotos: Josy Bucher

Meistgesehen

Artboard 1