Am kommenden Wochenende treffen sich über 10'000 Mitglieder von Jungwacht Blauring (Jubla) auf der Allmend in Bern. Der mit «Jublaversum» betitelte Anlass ist national organisiert und der Grösste seiner Art seit 2007.

Eine grosse Mission steht bevor

Wenn man Kinder an einem Anlass oder in einem Lager von Jungwacht Blauring beobachtet, gibt es viel zu entdecken. Einmal wird gebastelt und gewerkt, ein anderes Mal sieht man sie sportlich unterwegs auf einem Orientierungslauf oder einer Schnitzeljagd. Ist es spät am Abend erzählen sie sich Geschichten oder singen Lagerlieder am Feuer. Eines aber haben alle diese Aktivitäten gemeinsam. Man sieht die Teilnehmenden lachen, sie haben Spass und Freude. Ganz anders sieht dies auf dem Planeten Misuri aus. Seit Industriegigant «Gorgo» seine Firma «Pear» gebaut hat, ist auf dem Planeten alles traurig und grau, die Kinder spielen nicht mehr gemeinsam und das Wort «Lachen» ist zu einem Fremdwort geworden. Mit einem Hilferuf an Professor «Van Hering» haben es die «Misurier» geschafft, ein Treffen mit Jungwacht Blauring auf der Erde zu organisieren. Die «Jublaner» haben die Mission, die unglücklichen Misurier durch Spiel, Spass und Farben an über 100 Ateliers wieder fröhlich zu machen.

Olten war klein Hollywood

Seit mehr als 3 Jahren plant ein ehrenamtliches Organisationskomitee bestehend aus über 100 Personen aus der ganzen Schweiz den gigantischen Anlass. Auch aus dem Kantonalverband Jungwacht Blauring Kt. Solothurn sind diverse Mitglieder in die Vorbereitungen für die Veranstaltung involviert. So wurden im Juni vergangenen Jahres drei professionelle Kurzfilme unter der Regie von Christina Brun und Sebastian Klinger gedreht. Die Mottofilme, welche in Youtube mit dem Begriff «Jublaversum» gefunden werden können, wurden von einem Team aus Olten geplant und mehrheitlich in der Region Olten gedreht. Auch die so genannten «Big Points», bei welchen sich alle Teilnehmenden treffen um den Roten Faden des Anlasses in Form von drei 10-minütigen Kurztheatern zu verfolgen, wurde von den selben Personen inszeniert und vorbereitet.

Nicht nur das Ressort Animation, welches sich für das Rahmenprogramm für die Kinder einsetzten, sondern auch die beiden Ressorts  Sicherheit und Infrastruktur wurden intensiv von Solothurner Jublanern mitgetragen.

Im Kantonalverband ist man ausserordentlich stolz über das grosse, ehrenamtliche Engagement der Mitglieder. «Wir sind gut vorbereitet und freuen uns bereits jetzt auf das einmalige Erlebnis mit krönendem Abschluss in der Berner PostFinance Arena» so Matthias Brun, Ressortleiter des Unterressorts Big Points. «Jetzt muss uns nur noch Petrus seinen Segen geben.»

Fabian Weber, OK Jublaversum