Oberbuchsiten: 111. GV der Frauengemeinschaft

Die Präsidentin Monika Rupp durfte viele interessierte Frauen  im Gemeindesaal Zentrum zur GV willkommen heissen. Nach der Wahl der Stimmenzählerinnen und der Genehmigung des letztjährigen Protokolls, welches immer eine halbe Stunde vor GV Beginn zur Einsicht aufliegt, folgte der kurzweilige Jahresbericht der Präsidentin. Die Kasse schloss im Gegensatz zum letzten Jahr erfreulicherweise mit einem Plus ab.

Das Traktandum Mutationen war mit einigen Emotionen verbunden. Verliessen doch zwei langjährige Vorstandsfrauen das Führungsschiff. Es waren dies Annemarie Berger mit 16 Jahren Vorstandsarbeit und Maja Röösli mit 12 Jahren. Sie trugen in diesen Jahren viel zum Gelingen der Vereinsarbeit bei. Die Präsidentin würdigte ihre Arbeit mit einem kurzen Rückblick, was man alles zusammen erarbeitet und erlebt hatte. Nach dem Überreichen ihrer Wunschgeschenke wurden noch einige Bilder über ihre Persönlichkeiten gezeigt, welche mit witzigen Kommentaren unterlegt waren. Da es nicht mehr so einfach ist, jemanden für einen ehrenamtlichen Job in einem Verein zu begeistern, ist es erfreulich, dass sich nach einiger Suche drei Frauen dazu entschlossen haben, im Vorstand mitzuarbeiten. Joli Mathys, Bernadette Donatiello und Esther Wälti stellten sich selber vor. Nach ihrer Wahl in den Vorstand erhielten sie ein Präsent und es wurden auch von ihnen ein paar Bilder mit treffenden Kommentaren gezeigt.

Das Jahresprogramm wurde vorgestellt, indem es in verschiedene Kategorien eingeteilt war. So sah man, wie vielseitig dieser Verein ist. Es gibt kirchliche Anlässe, solche für Kinder, fürs Gemüt, für Reiselustige und Arbeitswillige.

Unter dem Traktandum Verschiedenes wurde ein Antrag eines Vereinsmitgliedes für servierten Betrieb in der Kaffeestube am Dorffest behandelt. Grundsätzlich ist der Vorstand nicht gegen den Service, aber es fehlt einfach an freiwilligen Helfern. Mit Hilfe einer PowerPoint-Präsentation wurde dies verdeutlicht. Der Verein hat viele ältere Mitglieder oder solche, die in anderen Vereinen auch noch sind und dort mithelfen müssen. Für eine Kaffeestube braucht man auch viele Torten und Kuchen und da kann man auf die Mithilfe vieler Vereinsmitglieder dankenderweise zählen. Nach diesen ausführlichen Informationen und einigen Wortmeldungen wurde der Antrag mit grossem Mehr abgelehnt. Es wird also weiterhin Selbstbedienung sein in der Kaffeestube.

Beim anschliessenden asiatischen Essen, gekocht von Geo Rudolf, durfte man sich selber bedienen.

Der Einzug und der Erlös vom Schätzspiel kam dem Chinderhuus Elisabeth in Olten zugute.

Die Versammlung wurde mit Bildern vom vergangenen Vereinsjahr und mit Dessert und Kaffee abgerundet. (abo)