Am 26. Februar 2014 ereignete sich in Zuchwil ein schwerer Verkehrsunfall. Dabei wurde eine Fahrradfahrerin von einem Lastwagen tödlich verletzt. Die Unfallursache ist momentan noch ungeklärt. Dieser Zwischenfall ist nicht der Erste und wird nicht der Letzte sein.

Die Gefahr, die vom Verkehrsaufkommen ausgeht, wird von vielen Verkehrsteilnehmern unterschätzt. Gerade auch im Kreisverkehr und an Kreuzungen ist besondere Vorsicht geboten, vor allem bei Lastwagen und Velofahrern wissen sich viel nicht richtig zu verhalten. Aber nicht nur das ist im Strassenverkehr wichtig.

Viele Fahrradfahrer oder auch Fussgänger sind heutzutage ziemlich dunkel gekleidet, dies erschwert allen Autofahrern die Wahrnehmung von anderen Verkehrsteilnehmern. Ebenfalls bei Regen wird die Sicht noch mehr beeinträchtigt und noch mehr Vorsicht ist geboten.

Ausserdem oder gerade wegen der dunklen Kleidung sollten sich die schwächeren Verkehrsteilnehmer an die Verkehrsregeln halten. Die Ampelanlagen und Verkehrsschilder gelten nicht nur für Autofahrer!

Auch das unkonzentrierte Verhalten, kann gefährlich sein. Dabei muss man nicht einmal mit jemandem telefonieren oder mit dem Beifahrer reden. Es reicht, wenn man ein Problem mit Freunden, der Familie oder bei der Arbeit hat. Wenn man sich darauf konzentriert, was man machen muss und wie man es tun wird. Wie schnell geht man da Gedanken verloren über die Strasse, ohne sich umzusehen oder übersieht beim Autofahren ein Verkehrsschild? Leider sehr schnell. Das bessere wäre im Verkehr die Dinge gedanklich beiseite zu schieben und sich erst wieder damit zu beschäftigen, wenn man die Anderen und sich selbst nicht in Gefahr bringen kann.

Viele nehmen ebenso das Risiko auf sich, trotz Alkoholkonsum im Strassenverkehr zu fahren und sich und ihre Mitmenschen damit zu gefährden. Dabei gibt es andere Möglichkeiten, um nach Hause zu kommen.

Übrigens ist seit dem 1. Januar 2014 Licht an allen Motorfahrzeugen obligatorisch, auch bei Tageslicht.

Wenn wir alle vorsichtiger und konzentrierter im Strassenverkehr wären, gäbe es garantiert weniger Unfälle, Missverständnisse und Ärgernisse.

Anja Baumberger, Daniela Vögeli, Deborah Guggisberg