Wisen (SO)

Zivilschützer mit durchschnittlich 65 geleisteten Diensttagen entlassen

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Zivilschutzkommandant Oberstleutnant Franco Giori (ganz links) und Martin Wey (ganz rechts), Präsident der Regionalen Bevölkerung- und Zivilschutzkommmission mit den Entlassenen.

Zivilschutzkommandant Oberstleutnant Franco Giori (ganz links) und Martin Wey (ganz rechts), Präsident der Regionalen Bevölkerung- und Zivilschutzkommmission mit den Entlassenen.

Turnusgemäss fand die Entlassungsfeier des Jahrgangs 1979 in einer der angeschlossenen 12 Gemeinden der Regionalen Zivilschutzorganisation Olten. Mit der Gemeinde Wisen war in diesem Jahr die höchstgelegene Gemeinde an der Reihe. Nach einem Apéro in der vom Sozialunternehmen WG Treffpunkt betriebenen Hupp Lodge begrüsste Zivilschutzkommandant Oberstleutnant Franco Giori die anwesenden Gemeinde-und Kommissionsvertreter, Gäste wie den Chef des Kantonalen Amtes für Zivilschutz, Peter Huber und den Feuerwehrkommandanten der RFU Unterer Hauenstein und angehörige des Kommandostabs der Zivilschutzorganisation Olten. Danach führte Gemeindepräsident Paul Hecht der Gastgebergemeinde Wisen den Anwesenden sogleich in einem surreal scheinenden, aber durchaus drohenden Szenario der afrikanischen Schweinepest die Notwendigkeit des Zivilschutzes vor Augen.

Interessantes zu berichten gab es auch im Jahresrückblick von Franco Giori. Mit insgesamt 3025 Diensttagen leisteten die angehörigen des Zivilschutzes im Jahr 2019 ein Rekordpensum in verschiedensten Bereichen. Ebenso bildeten sich die Kader des Zivilschutzes an 234 Tagen im Sinne der Qualitätssicherung weiter.

Den Höhepunkt des Abends stellte die Ehrung der Gäste des Entlassungsjahrganges 1979 dar. Von insgesamt 34 Personen folgten deren 7 der Einladung nach Wisen, wobei sich eine Person kurzfristig krank meldete. Franco Giori und die anwesenden Gemeindevertreter würdigten die individuellen Leistungen, welche von den Zivilschützern über die letzten 20 Jahre vollbracht wurden. Bei durchschnittlich 65 geleisteten Tagen stachen dabei besonders die 122 Tage des abtretenden Leutnant Philipp Meili, Chef Transport hervor. Zuletzt bedankte sich der Stadtpräsident von Olten und Präsident der regionalen Bevölkerungs- und Zivilschutzkommission Olten Martin Wey bei den entlassenen Zivilschützern und eröffnete damit den geselligen Teil des Abends.

Text: Olivier Meyer, Infogruppe RZSO Olten; Foto: ZVG

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