Erlinsbach SO

Winterexkursion des Natur- und Vogelschutz Erlinsbach gemeinsam mit VTN Erlinsbach

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31 Interessierte versammelten sich beim Holzschopf am Pfaffenweg in Erlinsbach.

Der Exkursionsleiter Werner Holliger zeigte bereits am Versammlungsort das Bild eines Tieres, das auf den ersten Blick wie ein Fuchs aussah. Es war aber der Goldschakal, der über die natürlichen Grenzen auch in die Schweiz einwandert, und den man hie und da sehen kann.

Auf dem 2-stündigen Rundgang im Erlinsbacher Wald sah und hörte man manch Interessantes. Am Bach, der vom Leibrünneli kommt, erzählte eine Teilnehmerin von einer grossen Quelljungfer, einer Libelle, die sie dort beobachten konnte, wie sie ihre Eier im flachen Wasser in den Sand legte. Weiter erzählt Werner Holliger über Schwarzspechte, die einen grossen alten, morschen Baumstumpf mit seinem starken Schnabel zerlegen, um an die Würmer und Käfer zu kommen. Wir hören auch diesen schönen Vogel. Auch das Goldhähnchen ruft mit seinem hohen Trillern, der kleinste Vogel, ca. 8 cm gross und  bis 8 Gramm schwer. Dennoch hat er eine Körpertemperatur von ca. 40° ! Deshalb muss es, um die Temperatur aufrecht erhalten zu können, fast Tag und Nacht nach Nahrung suchen, das es auf Aesten und Blättern findet, kleine Käferchen und Gliederfüsser.

So gehen die Themen von Vögel über Kleinstlebewesen zu Borkenkäfer und Co. und Bienen.

Die Teilnehmer interressierten sich sehr dafür und löcherten Werner Holliger mit vielen Fragen, die er gerne beantwortete. Das Wetter, insbesondere der angekündigte Regen, hat sich schwer zurückgehalten. Es war zwar kalt aber trocken. Zum Abschluss konnten sich die Teilnehmer an einem wärmenden Feuer die Hände aufwärmen und weiter die gehörten Themen diskutieren. Zwei fröhliche Grilleure grillierten feine Würste, dazu gabs einen feinen Oliven-Tomaten- Zopf und einen feinen Tropfen Wein oder warmen Tee. Sogar das Stübli im Holzschopf war geheizt. So lässt sich doch eine Winterexkursion gut abschliessen!

Die Exkursion war sehr interessant und informativ. Auch im Winter kam man viel Interessantes in der Natur sehen, man muss sich nur Zeit lassen und die Augen und Ohren offen haben.

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