Die Mitarbeiter der Raiffeisenbank Aeschi-Buchsi können nicht bloss mit Zahlen und Geld umgehen, das bewiesen sie im Schützenhaus Oberönz. Auf Einladung der Schützengesellschaft Oberönz legten sich die Banker auf die Matten und demonstrierten, dass sie nicht nur als Bankberater mit treffenden Argumenten aufwarten können, sondern auch mit dem Sturmgewehr ins Schwarze treffen.

Es war unschwer festzustellen, dass sich die Mitarbeiter der Raiffeisenbank Aeschi-Buchsi nicht zum ersten Mal in einem Schützenhaus befanden. Seit die Regionalbank als Hauptsponsor der Schützengesellschaft Oberönz auftritt (2014), werden die Mitarbeiter regelmässig zu einem gemeinsamen Schiessanlass eingeladen. Reto Joder, stellvertretender Vorsitzender der Bankleitung, bestätigte denn auch, dass die anwesenden Raiffeisen-Mitarbeiter über militärische Erfahrung, teils sogar in Kaderpositionen, verfügen und demzufolge auch im Umgang mit dem Sturmgewehr mehr oder wenig geübt sind.

So erstaunte es nicht weiter, dass die Banker allesamt ansprechende Resultate ablieferten. Wie es sich gehört, stand am Ende in der internen Raiffeisen-Rangliste der Chef ganz zuoberst. Thomas Rindisbacher, Vorsitzender der Bankleitung der Raiffeisenbank Aeschi-Buchsi, lieferte das beste Ergebnis ab. Die Resultate waren an diesem Abend allerdings bloss zweitrangig. Viel wichtiger ist gemäss Joder, dass mit diesem Anlass die Verbindung und Zusammenarbeit zwischen der Schützengesellschaft und der Raiffeisenbank zelebriert werden kann.

Stattliche Anzahl Jungschützen
„Ein solches Treffen ist äusserst wertvoll, weil man neue Kontakte knüpfen und bestehende vertiefen kann“, betont Reto Joder. Dadurch würden sich Verbindungen ergeben, die über den Schiessstand hinaus reichen würden, was laut Joder sehr wertvoll und natürlich auch ein Ziel des Sponsoring-Engagements bei der Schützengesellschaft sei. Deshalb wolle man diese Tradition fortführen und zu einem festen Bestandteil der gegenseitigen Zusammenarbeit werden lassen. Wie gut die Verbundenheit der Banker mit den Schützen bereits ist, zeigt sich jeweils auch beim traditionellen Silberhelmschiessen, bei dem Vertreter der Bank zwar nicht zum Sturmgewehr greifen, aber sich mit ebenso grossem Eifer am geselligen Teil des Anlasses beteiligen.

 Gemäss Joder zeige der Anlass jeweils auch, dass das Sponsoring-Geld gut investiert sei, „denn es erstaunt uns immer wieder wie viele junge Schützen anwesend sind. Ein Beweis dafür, dass hier auch viel in die Nachwuchs-ausbildung investiert wird.“ Seit vielen Jahren schon engagiere man sich stark in der Nachwuchsausbildung, war von Vertretern der Schützengesellschaft zu hören, die darauf hinwiesen, das dieses Engagement viel Geld koste, weil man beim Nachwuchs nicht bloss auf Quantität, sondern auch auf Qualität achte. Deshalb sei man über die Partnerschaft mit der Raiffeisenbank Aeschi-Buchsi sehr froh.

Froh sind die Oberönzer Schützen auch darüber, dass sie in ihrem Schützenhaus über mehr Platz und wieder über eine optimale Infrastruktur verfügen, wurde doch das 1993 erbaute Schützenhaus zuletzt saniert und erweitert. Quasi zur Einweihung überreichte die Raiffeisenbank den Schützen eine schöne Gedenktafel, die daran erinnern soll, dass die Schützen für dieses Projekt viel Herzblut und Schweiss investiert und zum Schluss auch noch ein paar Freudentränen vergossen haben (Blood, Sweat and Tears). Damit konnte ein weiteres erfreuliches Kapitel in der über 150-jährigen Geschichte der Schützengesellschaft Oberönz abgeschlossen werden, die aktuell über 60 aktive Mitglieder zählt.